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In der Villa Schulz - Kulturabend „Earth Song“ sensibilisierte für das Thema

Klimawandel erfahrbar gemacht

Von 
L.M.
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Bei einem Kulturabend „Earth Song“ sensibilisierten Johanna Götz, Sarah Ringwald, Valentin Moosmann und Christian Ross für das Thema Klimawandel. © Liane Merkle

Amorbach. Klimawandel sinnlich erfahrbar machen ist eines der hehren Ziele der Joachim und Susanne Schulz-Stiftung (JSSS), um Perspektiven des Natur- und Klimaschutzes unter der Überschrift „Klima. Kunst. Kultur.“ zu eröffnen und für Werte zu sensibilisieren. Mit dem Kulturabend „Earth Song“, den Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim zusammen mit ihrem Dozenten „unplugged“ vor voll besetzten „Parkräumen“ präsentierten, hat man in der Villa Schulz einen hervorragenden Start für diese Zielsetzung in der Region Mudau/Amorbach hingelegt.

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Johanna Götz und Sarah Ringwald (beide Gesang und Klavier) sowie Valentin Moosmann (Percussion, Gesang und Klavier) interpretierten unter Leitung des in Buchen lebenden und an der Mannheimer Musikhochschule unterrichtenden Pianisten, Komponisten und Arrangeurs, Christian Roos, bekannte und eigens arrangierte Rock- und Popstücke, die sich thematisch mit dem Respekt und der Achtung unserer Erde beschäftigen.

Der Veranstaltungstitel „Earth Song“ (Songtitel von Michael Jackson) steht dabei für den aus der indianischen Philosophie stammenden Gedanken einer „Mutter Erde“, die Ursprung und Quelle des Lebens ist und uns die Ressourcen zur Verfügung stellt, die dieses Leben ermöglichen und sichern. Nach dieser Philosophie sind Respekt und Achtung vor dieser Mutter Erde sowie die achtsame, gerechte und nachhaltige Nutzung und Verteilung ihrer Ressourcen untrennbar miteinander verbunden.

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Die Auswahl der Songs entsprach dem genannten Themenkreis und reichte von Protestsongs der 1960er Jahre bis hin zu aktuellen Pop-Songs. A cappella eröffneten die vier Künstler den Abend mit „We shall overcome“ und beendeten ihn mit dem Hoffnung gebenden „Dear Friends“. Hoffnung drückten auch die Stücke „What a wonderful world“, „Summertime“ oder „Let it be“ aus, wie der überaus informativen Moderation von Christian Roos zu entnehmen.

Dazwischen begeisterten die vier mit durchaus kritischen – sozial, klimatisch und politisch – - Songs von Komponisten, die man nicht automatisch mit diesen Themen in Verbindung bringt. So beispielsweise „Where have all the flowers gone“ von Pete Senger, „Talkin’ bout a revolution“ von Tray Chapmann, „Shackles“ von den Campbells, „Ihr von Morgen“ von Udo Jürgens, „Imagine“ von John Lennon oder „Heal the world“ und „Earth Song“ von Michael Jackson. Stehende Ovationen des Publikums waren der verdiente Lohn für die Künstler und ein Versprechen der JSSS, diesen besonderen Ohrenschmaus als „Mother Earth Open Air Benefiz Konzert“ mit einem Dutzend Studenten für mindestens 200 Personen am Sonntag, 24. Juli, zu wiederholen. L.M.

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