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Jubiläum

In Mainz unterwegs

Ausflug des Heimat- und Verkehrsvereins

Von 
L.M.
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Mudau. Corona hat so manches Jubiläum vermasselt, so auch die Ersterwähnung von Mudau vor mittlerweile 751 Jahren. Doch als historisches Gedächtnis der Gemeinde hat sich der Heimat- und Verkehrsverein Mudau mit seinem Vorsitzenden Hans Slama gedacht, „wenn wir dieses durchaus erwähnenswerte Jubiläum schon nur im allerkleinsten Kreis 2021 feiern konnten, so sollten doch auch weitere interessierte Bürger in den Genuss eines besonderen Erlebnisses im Gedenken an das Jahr kommen, als Mudau und sieben weitere Gemeinden von Ullrich zu Dürn an das Erzbistum Mainz verkauft und erstmals in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt namentlich erwähnt wurden“.

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Klemens Schork und Klemens Scheuermann organisierten Bus, Stadtführer und Abschluss und dann endlich soweit und ein voll besetzter Bus startete von Mudau Richtung Mainz, wo ein versierter Stadtführer zustieg und den Bus zunächst humorvoll dokumentierend durch die Stadt lotste, vorbei am teilweise ausgegrabenen römischen Amphitheater, der neuen Synagoge, dem kurfürstlichen Schloss oder den riesigen Baustellen der Firma Biontec.

Die interessierten Mudauer starteten ihren Rundgang per pedes nach guter Stärkung beim Kurfürstenbrunnen. Interessant war die „Heunesäule“ aus Miltenberg, die auf dem Domplatz zu finden war. Dabei handelt es sich um eine Rundstütze aus Sandstein, die eigentlich für den Wiederaufbau des 1009 abgebrannten Willigisdomes bestimmt war. Die ursprünglich 42 Säulen wurden wahrscheinlich im 11. Jahrhundert aus vorauseilender Geschäftstüchtigkeit bereits vor Auftragserteilung fertiggestellt. Der Bauherr hat sich aber vermutlich für andere Stützen entschieden, so dass die Rundstützen nie benötigt wurden, und schon 1960 waren davon auch nur noch acht bekannt.

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In der Altstadt bewunderte die Gruppe den malerischen Platz „Zum Kirschgarten“ oder das Denkmal für Johannes Gutenberg. Abschließend des großen Fußmarsches bestaunten die Teilnehmer beim Besuch der Stephanskirche die berühmten Fenster des russisch-französischen Künstlers Marc Chagall. Damit war beim gemütlichen Abschluss jede Menge Redestoff gegeben. Vor allem, weil man bereits auf der Hinfahrt Dank eines Videos von Franz Brenneis so einige Sehenswürdigkeiten vorab kennengelernt hatte. Und die Rückfahrt wurde ebenso kurzweilig, weil der gleiche Filmvorführer den Luxus des Fußball-Endspiels der Frauen aus dem Wembley-Stadion ermöglicht hatte. L.M.

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