„Mudemer Wassersucher“ - Karnevalsgesellschaft hat sich etwas einfallen lassen / Ordenträger sollen Bilder schicken „Faschenaacht“ findet online statt

Von 
L.M.
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Der diesjährige Orden der „Mudemer Wassersucher“. © Marco Scheiwein

Mudau. Die Präsidenten der Karnevalsgesellschaft „Mudemer Wassersucher“ Angelo Walter, Daniel Schäfer und Florian Stuhl waren unisono der Meinung, dass die langjährige Tradition der „Mudemer Faschenaacht“ Corona-bedingt auf keinen Fall in Vergessenheit geraten darf.

Wöchentliche Videokonferenz

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Dafür haben sich die Vorsitzenden Helmut Korger jr. und Ralf Lorenz mit den Präsidenten wöchentlich per Videokonferenz getroffen, um dem großen Fanclub der „Wassersucher“ die kontaktlos bestmögliche Kampagne unter dem Motto „Net nur an Karneval – es ganze Johr is Maskenball“ bieten zu können. Und obwohl viele Ideen den immer wieder aktualisierten Corona-Beschränkungen zum Opfer fielen, kann man nun doch mit einigen Highlights aufwarten.

Als kleiner Ersatz für das ausgefallene Ordensfest hat sich Helmut Korger jr. als Vorsitzender diese Woche höchstpersönlich auf den Weg gemacht, um allen Aktiven und Würdenträgern – und das sind ganz schön viele – den Jahresorden mit einem Schreiben in den Briefkasten zu legen. Das Jahresmotto hatte wieder einmal Marco Scheiwein originell umgesetzt und den Jahresorden in der Form einer Alltagsmaske an schwarz-roter Kordel kreiert, denn statt dem Narrenspiegel könnten sich dieses Jahr die „Faschenaachter“ nun halt eine Maske vorhalten.

Der diesjährige Orden ist der symbolische Dank der Karnevalsgesellschaft „Mudemer Wassersucher“ an die vielen treuen Aktiven im Verein, und um keine Lücke in der „Ordenssammlung“ zu hinterlassen. Alle Ordenträger sind im Gegenzug dazu aufgerufen, sich mit dem Orden närrisch zu fotografieren und per E-Mail an orde@kagemuwa.de einzusenden. Die Bilder werden dann auf Instagram, Facebook und auf der Homepage der „KaGeMuWa“ veröffentlicht.

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An diesem Wochenende hätten normalerweise die beiden Prunksitzungen stattgefunden. Derzeit wird geprüft, ob man eventuell einen virtuellen Ersatz in veränderter Form an einem der nächsten Wochenenden bieten könnte. Dagegen ist schon sicher, dass die Ausrufung der Faschenaacht am „Schmutzige Dunnerschdi“ (11. Februar) auf der „KaGeMuWa“-Homepage und in den Sozialen Netzwerken verfolgt werden kann. Das Original-Rezept für das traditionelle „Schmuutzessen“ – das ebenfalls nicht öffentlich stattfinden kann – wird der Verein rechtzeitig im Amtsblatt veröffentlichen.

„Spreisele“ in den Geschäften

Und am „Bobbebilder“-Gewinnspiel mit Selfies zusammen mit der „Faschenaachtsbobbe“ im Schaufenster des ehemaligen Kaufhauses Schäfer kann man auch immer noch teilnehmen. Da die „Spreiselesvokääfer“ am Fastnachtssonntag ebenfalls „deheem bleibe“ beziehungsweise die Kontaktbeschränkungen einhalten müssen, besteht die Möglichkeit, die beliebten „Spreisele“ in den Mudauer Geschäften gegen eine Spende zu erstehen.

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Selbstverständlich herrscht bei den Garden und allen Aktiven eine gewisse „Trauerstimmung“, weil die Auftritte im Probezeitraum schon jäh unterbrochen wurden. Dennoch hoffen alle „Mudemer Wassersucher“ – die Vorsitzenden Helmut Korger jr. und Ralf Lorenz sowie die Präsidenten Angelo Walter, Daniel Schäfer und Florian Stuhl allen voran – dass alle Narren Vernunft beweisen und dieses „Faschenaacht deheem“ im Kreis der Familie durchziehen mit guter Laune, Optimismus und Gesundheit.

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Alle Infos zur „Faschenaacht deheem“ sind aktuell zu finden auf www.KaGeMuWa.de, www.Facebook.com/KaGeMuWa, www.Instagram.com/KaGeMuWa oder unter #mudifeiertfaschenaacht #faschenaachtdeheem #kagemuwa. L.M.