AdUnit Billboard
Diamantene Hochzeit - Gisela und Kurt Habedank sind seit 60 Jahren verheiratet

Einige Gründe zum Feiern

Von 
L.M.
Lesedauer: 
Gisela und Kurt Habedank sind seit 60 Jahren verheiratet und feiern das Fest der Diamantenen Hochzeit. © Liane Merkle

Mudau. Mit Stolz und Zufriedenheit blicken Kurt Habedank und seine Ehefrau Gisela auf ihre vier Kinder, Schwiegerkinder, zehn Enkel und drei Urenkel, die als familiäre Einheit am Mittwoch, 24. November, zusammen mit dem Jubelpaar, Verwandten, Freunden und Gratulanten das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern werden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Aber damit nicht genug, denn laut Kurt Habedank sind es eigentlich 220 Jahre, die es zu feiern gelte. Da wären sein eigener 80. Geburtstag und der von seiner Gisela und dann noch die 60 gemeinsamen Jahre. Entsprechend groß ist die familiäre Gratulantenschar, die sich zum Feiern im Gasthaus „Engel“ in Balsbach einfinden wird.

Als Elektromeister leitete der Jubilar bis zu seiner Rente die Bezirksstelle des Baden-Werks in Mudau. Das Motorradfahren und der MC stecken ihm bis heute im Blut und gerne denkt er an seine Zeit als Spieler und Vorstandsmitglied beim FCD zurück, wo er heute als Ehrenmitglied geführt wird. Unter anderem spielte und agierte er auch beim TSV Mudau, bei den Kegelvereinen in Preunschen und Mudau, beim VdK Ortsverein Mudau sowie als Gründungsmitglied der FuB und des Golfclubs. Als förderndes Mitglied unterstützt er den HVV und die Deutsche Flugrettungsgesellschaft. Als beruhigender Ausgleich dient ihm die Pflege seiner Fische am See.

Seine Frau Gisela wurde am 3. Dezember 1940 als jüngstes von vier Kindern der Familie Schork in Amorbach geboren. Da die Mutter bereits einen Monat nach ihrer Geburt verstarb und der Vater im Krieg blieb, wurden die Geschwister in der Verwandtschaft verteilt. Sie kam zu einer Tante nach Obernburg und wuchs hier zusammen mit zwei Stiefbrüdern auf. Hier besuchte sie die Schule, absolvierte ihre Lehre als Näherin und arbeitete danach in einer Herrenschneiderei bis zu einem denkwürdigen Tag in der Fastnachtszeit.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Nachdem Gisela Schork sich eingehend erkundigt hatte, wo denn „Preunschen überhaupt liegt“, ließ sie sich von Freundinnen zum dortigen Kappenabend schleppen, wo sie ihren Kurt dann kennen lernte und zweieinhalb Jahre später auch in der Dorfkirche heiratete. „Ich bin schnell fertig mit der Aufzählung meiner Hobbys“, verriet das Mitglied der Frauengemeinschaft mit einem strahlenden Lächeln. „Mein Mann, der Haushalt und die Kinder!“ – aber das mit ganzer Kraft. Nachdem sie eine schwere Krankheit einigermaßen überwunden hatte, gilt das gemeinsame Reisen des Jubelpaares immer noch als beliebtes Freizeitvergnügen.

Die Fränkischen Nachrichten schließen sich den Glückwünschen zur Diamantenen Hochzeit gerne an. L.M.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1