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Große Pläne für 2022 - Der Triathlet Christian Trunk aus Schloßau steht vor seiner zweiten Profi-Saison / Rückblick auf ein enttäuschendes Sportjahr

Christian Trunk: „Die Langdistanz ist mein oberstes Ziel”

Der aus Schloßau stammende Triathlet Christian Trunk blickt auf ein enttäuschendes Sportjahr zurück. Wegen einer Verletzung konnte er seine Ziele nicht erreichen. Das will er im neuen Jahr nachholen.

Von 
Martin Bernhard
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Schloßau. „Ich stehe wieder voll im Saft“, sagt Christian Trunk im Gespräch mit dieser Zeitung. „Die Richtung stimmt!“ Derzeit trainiert der 28-jährige Triathlet im Kraftraum am Olympiastützpunkt in Heidelberg. Er will in der nächsten Zeit schwerpunktmäßig seine Kraft und Schnelligkeit verbessern. Denn Anfang August war er beim „Ironman Switzerland“ in Rapperwil bei starkem Regen auf Kopfsteinpflaster vom Rad gestürzt. Obwohl er blutete, fuhr er weiter. Am Ende des Rennens tat die Verletzung richtig weh.

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Wie sich später herausstellte, hatte Trunk sich nicht nur Prellungen zugezogen, sondern durch das Weiterfahren nach dem Sturz auch den Ischiasnerv eingeklemmt. Sechs bis acht Wochen lang konnte er nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren. Den ersten schmerzfreien Lauf absolvierte er beim Herbstlauf am 3. Oktober in Mudau über fünf Kilometer.

Triathlet Christian Trunk steht nach einer Verletzung im vergangenen Jahr „wieder voll im Saft“. Sein großes Ziel für dieses Jahr: ein Langdistanz-Wettbewerb bei den Profis. © Andre Trunk

Pleiten, Pech und Pannen

Bereits sein erstes Rennen als Profi war in der vergangenen Saison schiefgegangen. Im Mai war er gut vorbereitet in St. Pölten gestartet. Doch gleich zu Beginn des Radrennens verlor er seine Getränkeflasche. „Das ist dann wie ein Formel-1-Wagen ohne Sprit“, schildert der Athlet die Folgen dieses Missgeschicks. Ohne Verpflegung hätte er einige Minuten Vollgas geben, jedoch nicht bis zum Ende durchhalten können.

Deshalb absolvierte er den Rest des Rennens nicht in Wettkampfintensität. Danach hielt der 28-Jährige sich vier Monate lang in Spanien auf. „Ich habe das mental gebraucht nach eineinhalb Jahren Pandemie“, stellt er fest. Dort trainierte er und kurierte seine Verletzung vom Wettkampf in Rapperswil aus.

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Im neuen Jahr will Christian Trunk jene Ziele erreichen, die er im vergangenen Jahr verpasst hat. „Die Langdistanz ist mein oberstes Ziel“, erläutert er. Diese umfasst 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und als dritte Disziplin einen Marathonlauf. Er liebäugele unter anderem mit einem Start in Barcelona oder auf Mallorca Ende September beziehungsweise Anfang Oktober. Da zu diesem Zeitpunkt die 50 besten Triathleten am Ironman in Hawaii teilnehmen, wäre das ein guter Zeitpunkt für sein Langstrecken-Debut. Generell plant Trunk, an mehr Rennen in Deutschland teilzunehmen, zum Beispiel am Kraichgaulauf, in Heilbronn, am Rhein-Neckar-Cup, in Frankfurt und auch in Buchen, sofern die Läufe wegen der Corona-Krise stattfinden.

Eine weitere Herausforderung abseits von Training und Wettkämpfen gilt es ebenfalls in den kommenden Monaten zu meistern: das Gewinnen eines neuen Hauptsponsors. „Jeder Athlet hat mal einen Sponsorenwechsel“, sagt Trunk. Deshalb geht er die Angelegenheit gelassen, aber dennoch zielstrebig an. Dass dies möglich ist, liegt auch daran, dass viele seiner bisherigen Partner ihm die Treue gehalten hätten.

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