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In der Filiale der Volksbank

„Beachtliches geleistet“

Ausstellung über Hooff eröffnet

Von 
L.M.
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Eine Ausstellung über das Wirken und Leben von Johann Nikolaus Franziskus Hooff wurde in der Volksbank eröffnet. Das Bild zeigt von links: Hans Slama, Heike Kohler-Mackert, Klemens Scheuermann, Karin Fleischer, Gernot Hauk und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. © Liane Merkle

Mudau. 300 Jahre Johann Nikolaus Franziskus Hooff wurden am Freitag mit der Eröffnung einer Fotoausstellung seiner Werke in der Mudauer Filiale der Volksbank Franken gewürdigt, in der Hoffnung des Heimat- und Verkehrsvereins Mudau (HVV), dass dieser Künstler nun endlich dauerhaft in Erinnerung bleibt.

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Bankdirektorin Karin Fleischer begrüßte die Gäste. Sie zeigte sich dankbar für die Arbeit des HVV und stolz, dass die Volksbank Franken dieser wertvollen Fotoausstellung von 16. September bis 7. Oktober während der Öffnungszeiten der Mudauer Filiale eine Plattform geben kann.

Hans Slama, der den HVV als historisches Gedächtnis der Gemeinde sieht, war das Gedenken an den Maler, Bildhauer und Schnitzer Hooff besonders wichtig und er ging kurz auf das Umfeld zur Lebenszeit des Künstlers ein, der von 1722 bis 1785 im 500-Seelendorf Mudau lebte.

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stv
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Der Künstler selbst wurde sehr ausführlich von Gernot Hauk unter die Lupe genommen. Hooff war überaus fleißig, dennoch habe er es nicht geschafft, die Schulden von Großvater, Vater und einem „Ehevorfahr“ bei der gnadenlosen Kirchenkasse abzustottern, noch nicht einmal mit den vier wertvoll geschnitzten Beichtstühlen in der Amorbacher Kirche.

Dennoch sei ihm seine Religiosität geblieben, die in seinen unzähligen Werken zum Ausdruck kommt. Für Hauk ist Kunst Können kombiniert mit Kreativität. Und das sei bei Hoof reichlich vorhanden wie die Kreuzwege, Flurdenkmale und Statuen in den bereits genannten Orten, natürlich in Mudau, aber auch in Amorbach, Bürgstadt und Weilbach, wo er mit seiner zweiten Frau zuhause war, zu finden seien.

Das Fazit von Gernot Hauk: „In seiner Heimat und deren Umkreis hat er Beachtliches geleistet. Die Landschaft rund um Mudau, die Kirchen bis ins Maintal hinunter wären arm ohne die Kunst Nikolaus Hooffs, der es in bewundernswerter Weise verstanden hat, seine Werke nicht allein im Stilwandel vom Barock über Rokoko zum Klassizismus hin zu gestalten, sondern darüber hinaus auch dem Bildungsstand und Geschmack seiner Auftraggeber anzupassen.“

Hauk bedauerte, dass Johann Nicolaus Hooff trotz seiner vielen Arbeiten in der Region vielen unbekannt ist und in Mudau sein Name noch keine Straße ziert. Hooff sei neben Arthur Grimm wohl der bedeutendste Künstler der Gemeinde.

Bankdirektorin Karin Fleischer und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger dankten den Organisatoren für die engagierte Arbeit, Recherche und die eindrucksvolle Ausstellung im Heimatort des Künstlers, der am 10. September vor 300 Jahren in Mudau geboren wurde. L.M.

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