Limbacher Gemeinderat tagte - Ausbau des Breitbandnetzes / Sanierungsvorschläge für die Instandsetzung der Gemeindeverbindungsstraße Laudenberg - Scheringen Unterkünfte für Asylbewerber werden gesucht

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Die Straße von Laudenberg nach Scheringen soll demnächst instand gesetzt werden.

© Bopp

Limbach. Die Themen auf der jüngsten Gemeinderatssitzung im Limbach waren äußerst publikumswirksam, so dass das Interesse vieler Zuhörer geweckt wurde. Ob es die Straße von Laudenberg nach Scheringen war, die dringend instand gesetzt werden mus,s oder das Breitbandnetz, welches die Gemeinde ausbauen will, oder aber die dringend gesuchten Wohnungen für Asylbewerber: Antworten auf die Straßenerneuerung und Breitbandausbau wurden geliefert, für die Beschaffung von Wohnungen nicht.

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Die Entwicklung der modernen Kommunikationstechnologien vollzieht sich in rasantem Tempo. Nachdem vor Jahren ein Breitbandnetz in einem vorbildlichen, kreisweiten Modellprojekt in den Ortsteilen außer Limbach aufgebaut wurde, steht seit einiger Zeit die Ertüchtigung der schnellen Verbindung im Zentralort an. Mehr noch, jetzt sollen in allen Ortsteilen die Bandbreiten zukunftsfähig ausgebaut werden.

Schnelleres Internet

Demnach soll ein Ausbau von mindestens 30 Mbit/s erfolgen. Das erklärte Ziel ist es, dass der Netzbetreiber, die den Zuschlag erhält, weitere Ausbaustufen (50 bis 100 Mbit/s) garantiert. Das Konzept des Kreises, mit den Kommunen abgestimmt, baut auf dem bisherigen Netz auf.

Kreisweit wird mit Kosten von zwölf Millionen Euro gerechnet. Der Landkreis wird hiervon einen Anteil von vier Millionen Euro übernehmen, den Rest teilen sich die Gemeinden nach einem Schlüssel aus Einwohnerzahl, Siedlungsfläche und vorhandenen Verteilerkästen auf. Für Limbach wäre dies ein Betrag von 225 922 Euro, der in vier Jahresraten zu bezahlen wäre. Diese zukunftsfähige Lösung wird vom Gemeinderat einmütig mitgetragen. Der Kreisrat hat ebenfalls in großer Geschlossenheit zugestimmt. Bürgermeister Bruno Stipp berichtete von starken Schäden an den Fahrbahnrändern im Waldbereich der Gemeindeverbindungsstraße von Laudenberg bis zur Elzbrücke in Richtung Scheringen. Steffen Leiblein von den IFK-Ingenieuren (Mosbach) stellte verschiedene Ausbauvariationen vor. Die Kostenannahmen berücksichtigen auch die mögliche Entsorgung von belastetem Material.

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Bei einem Vollausbau bei der 920 Meter langen Strecke als optimale Lösung müsste die Gemeinde mit Kosten von rund 1,1 Mio. Euro rechnen. Selbst sinnvolle Alternativen erfordern erhebliche Finanzmittel. Von diesen und den Fördermöglichkeiten hängt auch die zeitliche Umsetzung ab.

Bei allen vorgestellten Varianten sind die Erneuerung der bergseitigen Rinne, der Einbau von Drainagen sowie die punktuelle Sanierung des Oberflächenkanals unverzichtbar. Man wird versuchen, auf der Basis der Vorschläge zu einer sinnvollen und wirtschaftlichen Lösung zu kommen.

Neues Feuerwehrgerätehaus

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Der Planungsauftrag für den Neubau des Limbacher Feuerwehrgerätehauses wurde an den jungen Architekten und aktiven Feuerwehrmanns Bernhard Bangert vergeben. Der Auftrag für die Planung zum Ausbau des Falken- und Spechtweges in Laudenberg mit Erneuerung mit Erneuerung des Kanals und der Wasserleitung ging an das Ingenieurbüro Sack in Adelsheim. Es handelt sich hier um Erschießungsstraßen. Die Ausbaukosten belasten die Anlieger finanziell. Eine enge Einbindung der Betroffenen ist deshalb unerlässlich. Die beantragen Wohnhausneubauvorhaben wurden von Bauamtsleiter Uwe Grasmann präsentiert und fanden ebenso das Einvernehmen der Räte, auch eine gewerbliche Halle in Krumbach. Bürgermeister Bruno Stipp informierte den Gemeinderat, dass die Kooperation mit dem Caritasverband Mosbach über die Schulsozialarbeit zum 31. Juli ausläuft. Der Gemeindechef bezeichnete dieses Angebot als mittlerweile unverzichtbaren Bestandteil der Schule am Schlossplatz, gerade auch mit Blick auf den Weg zur Gemeinschaftsschule.

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Mit der Arbeit von Nikola Schäfer zeigt man sich allerorten hochzufrieden. So bietet sie in der schulfreien Zeit über Ostern wieder ein Ferienprogramm an, das sehr gut angenommen wird. Der Gemeinderat stimmte der Verlängerung mit dem Caritasverband um weitere zwei Jahre zu. Land, Kreis und Gemeinden teilen sich die Finanzierung dieser wichtigen Aufgabe.

Ein anderes Thema, das dem Bürgermeister auf dem Herzen brennt, ist die Unterbringung der Asylbewerber. "Wir müssen mit weiteren Zuweisungen rechnen", so Stipp. Er hält den Zentralort von der Infrastruktur her besonders geeignet. Dieses Thema wird im Gemeinderatssaal noch öfters diskutiert und dann gelöst werden müssen. Außerdem wies das Gemeindeoberhaupt noch auf verschiedene Termine hin und empfahl die neugestaltete Homepage der Gemeinde. wb