"Lembocher Fastnacht" - Die närrische Regentschaft der "Wulle Wacken" hat begonnen Narren stürmten das Limbacher Rathaus

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Die Narren enthüllten das Wahrzeichen der Limbacher Fastnacht.

© Willi Bopp

Limbach. Gerade war ein Zirkus von dannen gezogen, jetzt das. Den "Wulle Wacken" ist es gelungen, nicht nur die Limbacher Machtzentrale zu stürmen, auch haben sie den Gemeindetresor samt Inhalt mitgenommen. "Borchemeeschter" Bruno Stipp war zuerst fassungslos, fügte sich aber dann der närrischen Herrschaft.

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"Lemboch is ewe ein Verkehrskotenpunkt, eine Metropole, immer stopp und gou." Und dass es auch 2017 gut funktioniert, versprach der Oberfastnachter Volker Pabst, der das Wahrzeichen der Lembocher Fastnacht hoch an der Rathauswand enthüllte. "Bis Fastnachtsdienstag machen wir verrückt", tönte von oben und fast schon war es so, dass es den letzten Narr schier umhaute. Den "Borchemeeschter" und den Oberfastnachter wird es nicht umhauen.

Im Gegenteil: Beide genossen den schönen Brauch wie auch die bei der Erstürmung anwesenden Narren. Der Limbacher Machthaber Stipp gestand im Sitzungszimmer zudem ein: "Nimmer lang, dann gebe en ganz ab (gemeint ist der Schlüssel zum Rathaus), ich schaff doch net bis 70, ich bin doch keen Dapp."

Für die Verköstigung, die die nette Vorzimmerfee Veronique mit ihrer Gehilfin geschwind herbeizauberte, war den beiden schließlich der Dank vom "Wulle Wack" sicher. WB