Johannes-Diakonie Mosbach - Nach weniger als zwei Jahren Bauzeit wird die neue Klinik am 22. April eingeweiht Für die Handwerker beginnt jetzt der Endspurt

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Das Anbringen des Schriftzugs "Diakonie-Klinik Mosbach" ist einer der letzten Handgriffe vor der Fertigstellung des neuen Klinikgebäudes.

© Walter

Mosbach. Der Schriftzug "Diakonie-Klinik Mosbach" an einer Mauer vor dem neuen Gebäude an der Bundesstraße 27 ist fast komplett. Das Anbringen der großen Buchstaben läutet für die Handwerker den Endspurt ihrer Arbeiten ein. Denn am Freitag, 22. April, wird die neue Diakonie-Klinik Mosbach offiziell bei einem Festakt eingeweiht.

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Im Anschluss bietet ein "Tag der offenen Tür" der Bevölkerung die Möglichkeit, sich vor dem Einzug der Patienten ein Bild der Räumlichkeiten zu machen.

In weniger als zwei Jahren realisierte die Johannes-Diakonie Mosbach dieses Großprojekt, das den Stadteingang prägt und das bereits bestehende medizinische Angebot unter einem Dach zusammenfasst: eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine Neuropsychiatrische Klinik, eine Belegabteilung für Innere Medizin, psychiatrische Ambulanzen sowie ein Labor.

Mit der Vollendung des Neubaus kann die Diakonie-Klinik ihre Angebote nun auf dem Gelände in Mosbach konzentrieren. Damit entsteht an einem zentral gelegenen Standort ein medizinisches Kompetenzzentrum für die gesamte Region. Das neue Klinik-Gebäude bietet auf einer Fläche von 10 400 Quadratmetern Raum für 88 Patientenplätze. Weitere zehn Plätze sind in der Außenstelle im Gebäude des Kreisklinikums in Tauberbischofsheim verortet. Um Diagnostik und Therapie kümmern sich rund 150 Mitarbeitende verschiedener Professionen.

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Die Baukosten betragen rund 24 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt mit über 16 Millionen Euro. "Mit dem Klinikneubau befinden wir uns nun gebäudetechnisch auf dem neuesten Stand", freut sich Alexander Straus, Leiter des Geschäftsbereichs Gesundheit der Johannes-Diakonie, über die nahende Fertigstellung. Ohne den Neubau hätten die bestehenden Klinikgebäude in Mosbach und Schwarzach aufwendig saniert werden müssen. "Nun aber können wir viele Synergien schöpfen. Stationäre und ambulante Angebote können sich besser durchdringen."

Ein "fast" normaler Umzug

Seit Monaten laufen bereits die Planungen für die Umzüge ins neue Gebäude. Ob nun eine Kleinfamilie umzieht oder eine Klinik: Eine gute Planung ist die Voraussetzung dafür, dass alles glatt läuft. Allerdings ist die Dimension beim Einzug in Krankenhaus eine völlig andere. Doch der Aufwand für den Umzug lohnt sich. Davon ist der Ärztliche Direktor der Diakonie-Klinik, Dr. Karsten Rudolf, überzeugt: "Durch die kurzen Wege können die Mitarbeitenden in Zukunft viel besser zusammenarbeiten."

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Viele Fragen galt es zu klären, wie der stellvertretende Pflegedienstleiter Wolfgang Schweikert deutlich macht: "Wie muss gepackt werden?" und "Wie müssen die Kartons beschriftet werden, damit sie in dem großen Gebäude richtig zugeordnet werden können?". Das gesamte Klinikpersonal wird beim Umzug, der in den Wochen nach der Einweihung realisiert wird, im Einsatz sein. Außerdem ist die Abstimmung mit anderen Bereichen der Johannes-Diakonie entscheidend. Denn der Transport der Patienten, des Gepäcks und der Ausstattung muss ebenso reibungslos laufen wie die Umstellung der Essensversorgung oder die Computertechnik. Wer einen Blick in die neue Diakonie-Klinik Mosbach werfen will, hat dazu sowohl am Freitag, 22. April, von 14 bis 17 Uhr, als auch am Samstag, 23. April, von 10 bis 15 Uhr die Gelegenheit. An beiden Tagen können sich Interessierte über die Angebote der Klinik informieren und die Räume bei Führungen erkunden. Bei Vorträgen informieren unter anderem der Ärztliche Direktor Dr. Karsten Rudolf und der Leiter der Neuropsychiatrie, Dr. Burkhard Lang, zu Themen aus ihren Fachbereichen. Bei Mitmach-Angeboten können die Besucher selbst aktiv werden.

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Eine Kunstausstellung im Foyer des Neubaus mit Arbeiten einer Patientengruppe unter Leitung von Katja Stoll begleitet die Klinik- Eröffnung.