Gemeinderat Mudau tagte - Dorfplatz in Steinbach wird neu gestaltet Attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt

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Grünes Licht hat der Mudauer Gemeinderat für die Neugestaltung eines Dorfplatzes in Steinbach gegeben.

© Liane Merkle

Steinbach erhält einen neu gestalteten Dorfplatz als Treffpunkt der Dorfgemeinschaft und damit verbunden auch einen neuen attraktiven Kinderspielplatz.

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Mudau. Zu diesem Vorhaben hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch seine Zustimmung zur Nutzung des Grundstücks erteilt und die Verwaltung ermächtigt, die Umsetzung der notwendigen Arbeiten zu veranlassen. Zuvor hatte Edgar Kraft vom Ingenieurbüro Walter&Partner aus Adelsheim die Planung vorgestellt.

Laut Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger stehen für die Maßnahme, die mit knapp 43 000 Euro kalkuliert wurde, Mittel in Höhe von 50 000 Euro im Vermögenshaushalt zur Verfügung. Doch auf die müsse man nach Aussage von Ortsvorsteher Georg Moser kaum zurückgreifen, denn es seien zu dem Erlös des Straßenfestes anlässlich der Fertigstellung der Professor-Albert-Straße inzwischen knapp 20 000 Euro an Spenden aus dem Ort eingegangen. Außerdem hoffe man auf eine Förderung aus der Schulz-Stiftung.

Eigenleistung zugesagt

In der Kostenermittlung sind auch die Beschaffungskosten für die Spielgeräte von circa 10 000 Euro enthalten. Der Entwurfsplan sieht eine Flächenaufteilung so vor, dass im vorderen Bereich eine Sitzgruppe, eine Feuerstelle mit Sitzmöglichkeiten sowie ein Pavillon errichtet werden. Dazu sind geringfügige Geländemodellierungen zur Angleichung an den vorhandenen Schulhof notwendig. Im weiteren Bereich des Geländes sollen neue Spielplatzgeräte aus Stahl aufgebaut werden. Für die Umsetzung der Maßnahme hat die Dorfgemeinschaft Steinbach unter Federführung von Ortsvorsteher Georg Moser die Einbringung von Eigenleistungen zugesagt.

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In einem ersten Umrüstungsabschnitt wurden 323 Quecksilberdampfleuten gegen LED-Technik ausgetauscht. Bis auf die Straßen "Am Eichwald" in Rumpfen, "Brunnenweg" in Scheidental" und "Kohlhofstraße" in Reisenbach sind damit in der Gemeinde Mudau keine alten Straßenleuchten mehr in Betrieb. In diesen drei Straßen soll nun nach dem Willen des Gemeindegremiums eine Umstellung auf LED im Zuge des Straßenausbaus erfolgen.

Hatte man anfangs noch mit Gesamtkosten von 281 000 Euro gerechnet, belaufen sich die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt nun auf rund 185 000 Euro. Zudem rechnet die Gemeindeverwaltung mit einem Zuschuss in Höhe von rund 134 000 Euro.

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Aufgrund der günstigen Angebotspreise schlug die Verwaltung vor, in einem weiteren Umrüstungsabschnitt auch die noch vorhandenen Natriumdampfleuchten auf LED-Technik umzustellen. Ein Konzept des Planungsbüros sieht vor, dass außer Mudau, Mörschenhardt und Waldauerbach sämtliche Ortschaften komplett über die LED-Technik verfügen sollen.

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In Mudau selbst soll die Umrüstung entlang der Schloßauer Straße, Raiffeisen- und Bahnhofstraße sowie der Scheidentaler Straße erfolgen. In den Baugebieten und Seitenstraßen bleibt es zunächst bei der vorhandenen Natriumdampfbeleuchtung, was auch für Mörschenhardt und Waldauerbach gelten soll. Den Folgeauftrag zur energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung erhielt die Netze BW aus Öhringen für die Auftragssumme von 112 571 Euro. Gleichfalls seine Zustimmung gab der Gemeinderat zur Erneuerung des Stromanschlusses am Marktplatz hinter dem Alten Rathaus und vergab die notwendigen Arbeiten zum Angebotspreis von 12 365 Euro an die Netze BW aus Heilbronn.

Beliebter Marktplatz

Der Parkplatz "Altes Rathaus" habe sich laut Bürgermeister Rippberger in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Marktplatz entwickelt. Im Zuge der Neuanlage des Platzes nach dem Abbruch der ehemaligen Milchsammelstelle samt landwirtschaftlichen Scheunen wurde auch ein Stromanschluss verlegt, der allerdings sicherheitstechnisch den aktuellen Anforderungen nicht mehr entspricht, da über den Stromanschluss sowohl der Laurentiusmarkt als auch der Mudauer Bauernmarkt sowie der Weihnachtsmarkt versorgt werden.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Bauanträge" war das Gremium mit dem Abriss der bisherigen Grillhütte der Gemeinde einverstanden. Wie Dr. Rippberger bekanntgab, hat der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung entschieden, dass ein griechischer Anbieter jeden Freitag von 8 bis 14 Uhr Lebensmittel, vor allem Gemüse, anbieten darf. Außerdem gab er bekannt, dass aktuell in der Gemeinde 19 Asylbewerber untergebracht sind. L.M.