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Vortrag von Karlheinz Treiber am 9. September - Selbstdarstellung und Verwandlung im Werk der Fotografin Cindy Sherman

Mosbach: Einblick in Fotografiekunst von Cindy Sherman

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Mosbach. Ein Vortrag von Karlheinz Treiber zum Thema „Selbstdarstellung und Verwandlung im Werk der amerikanischen Fotografin Cindy Sherman“ findet am Donnerstag, 9. September, um 19.30 Uhr im Alten Schlachthaus in Mosbach auf Initiative des Kunstvereins Neckar-Odenwald statt.

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Ausgewählte Bildbeispiele führen in das Werk der Künstlerin ein und vermitteln einen tiefen Einblick in die sozialen Befindlichkeiten und auch Abgründe der US-amerikanischen Gesellschaft.

Die 1954 geborene amerikanische Fotografin Cindy Sherman zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. In ihren Fotoinszenierungen dient sie sich immer selbst als Modell, um in unterschiedlichen Verkleidungen und Verwandlungen gesellschaftlichen und historischen Sachverhalten nachzuspüren.

Ausgehend von ihrem Frühwerk der 70er Jahre, in welchem sie als behütetes Wohlstandskind den ersten Kontakt zu einem bis dahin unbekannten prekären sozialen Umfeld sucht und dieses in unterschiedlichen Verkleidungen nachspielt, nähert sie sich mit ihren Film-Stills den Filmidolen ihrer Zeit.

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Mit ihren historischen Porträts interpretiert sie Frauengestalten der Renaissance und des Barockzeitalters und entlarvt in diesen Nachinszenierungen berühmter Bildnisse die Konventionen und Selbstlügen jener Zeit. Fast befreiend muten schließlich jene Modebilder an, in denen das Schrille und Aufgesetzte dem typisch amerikanischen Schönheitsempfinden eine sarkastische Krone aufsetzt.

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