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Im Herbst finden die 26. Mosbacher Buchwochen statt - Sieben Autoren haben ihr Kommen zugesagt

Mediathek wird zur Literaturbühne

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Mosbach. Nachdem im vergangenen Jahr bedingt durch die Covid19-Pandemie keine Lesungen stattfinden konnten, starten in diesem Herbst die 26. Mosbacher Buchwochen wieder durch.

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Los geht es am 6. Oktober um 20 Uhr mit der Autorin Klara Jahn (Pseudonym der Bestsellerautorin Julia Kröhn) und ihrem Roman „Die Farbe des Nordwinds“. In diesem kehrt Ellen auf die Hallig in der Nordsee zurück, auf der sie schon als Kind kurz lebte. Nun nähert sie sich ihrer Freundin aus Kindertagen wieder an, aber auch alter Konflikte brechen auf.

Mit der Autorin Laura Noll aus Sinsheim geht es am 13. Oktober um 20 Uhr spannend weiter. Das Buch „Der Tod des Henkers“ ist das erste Buch der Historikerin und es gewann auf Anhieb den begehrten Krimi-Preis „Glauser“ auf der Criminale 2021. Viele Mosbacher werden sich noch daran erinnern, dass die Criminale vor 20 Jahren in Mosbach stattgefunden hat. Im Roman geht es um die historische Figur des Heinz Pannwitz, der den Anschlag auf SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich in Prag 1942 aufklären soll.

Mit Wolfgang Büscher kommt am 26. Oktober ein erfahrener Fernwanderer in die Mediathek. Er hat in seinen Bestsellern „Berlin - Moskau: Eine Reise zu Fuß“ und Hartland: Zu Fuß durch Amerika“ zwei Kontinente durchlaufen. Doch für sein aktuelles Buch „Heimkehr“ hat er fast ein Jahr in einer Jagdhütte im hessischen Wald ohne Strom und fließend Wasser gelebt. Abseits des Trubels rücken elementare Naturerfahrungen und existenzielle Themen ins Blickfeld, die Büscher literarisch meisterhaft verarbeitet.

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Den Abschluss des Erwachsenen-Programms macht Björn Stephan am historischen Datum des 9. November. In seinem Wende-Roman „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ schildert er mit Witz und Melancholie die Erfahrungen eines kleinen Jungen in einer ostdeutschen Plattenbau-Siedlung. Er bemerkt wenig Veränderungen, obwohl die DDR untergegangen ist. Für ihn viel interessanter ist das Mädchen Juri, das alles über die Sterne zu wissen scheint.

Wie immer bei den Mosbacher Buchwochen gibt es ein Programm für Kinder und Jugendliche, das von Lehrern mit ihren Klassen gebucht werden kann. Dieses beginnt am 18. Oktober mit dem Musiker Oliver Steller, der Gedichte für Grundschulkinder vertont hat. Wenn er mit seiner Gitarre „Frieda“ spielt, singt, rappt, zaubert und Quatsch macht, leben Gedichte auf und zeigen, was sie können.

Eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik hat Tobias Goldfarb in seinen Jugendroman „Niemandsstadt“ gepackt. Am 29. Oktober erzählt er Schülern der 7. bis 10. Schulklassen, was es mit dieser Fantasie-Stadt auf sich hat. Bedroht wird sie von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen. Am 8. November kommt Tom Belz mit seinem autobiographischen Buch „Do what you can’t – Mit einem Bein auf den Kilimandscharo“ für Schüler der Klassen 9 und 10 in die Mediathek. Mit acht Jahren verliert Tom Belz sein linkes Bein durch Knochenkrebs. Doch sein Lebensmut und starker Wille helfen ihm, selbst große Hürden zu nehmen und mit 33 Jahren steht er am höchsten Gipfel Afrikas.

In diesem Jahr werden alle Lesungen von der Mediathek organisiert. Gefördert wird die Reihe von der Volksbank eG Mosbach und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programmes „Neustart Kultur – 1000 literarische (Wieder-)Begegnungen“.

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