Mediathek Mosbach - Veranstaltungen laufen wieder an Lesung, Filme und gleich zwei Mal Figurentheater

Lesedauer: 
Nina Blazon stellt am 4. November ihren Island-Roman „Das Wörterbuch des Windes“ vor. © Veranstalter

Mosbach. Aufgrund der Covid19-Pandemie mussten ab Mitte März alle Veranstaltungen in der Mosbacher Mediathek abgesagt werden. Ab Oktober werden nun wieder Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene angeboten. Alle erforderlichen Hygienemaßnahmen werden beachtet.

AdUnit urban-intext1

Das etwas reduzierte Halbjahresprogramm umfasst fünf Veranstaltungen. Die Eintrittskarten können ausschließlich im Vorverkauf in der Mediathek erworben werden. Die notwendige Registrierung wird mit dem Vorverkauf vorgenommen und die Besucher bekommen feste nummerierte Plätze. Durch die Abstandsregelung ist die Platzzahl deutlich reduziert.

„Alles erlaubt?“

Los geht es am Montag, 12. Oktober, um 16 Uhr mit dem Figurentheaterstück „Alles erlaubt?“ vom Theater „Mario“ aus Duisburg. Der freche Rabe mit der einen Ringelsocke wird auf eine harte Probe gestellt. Denn wenn er nicht brav ist, gibt es keine Geburtstagsgeschenke.

Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Pro Erwachsenem sollten wenn möglich höchstens zwei Kinder teilnehmen, so dass die Aufsicht während der Vorstellung gewährt ist.

AdUnit urban-intext2

Am Mittwoch, 4. November, um 20 Uhr geht es weiter mit einer Lesung für Erwachsene. Die Autorin Nina Blazon wird ihren Island-Roman „Das Wörterbuch des Windes“ vorstellen. Die deutsche Touristin Swea kommt nach einer gescheiterten Ehe auf die „Insel der Winde“. Dort trifft sie auf den ehemaligen Lehrer Einar Pálsson und auf den jungen Jón Árnarsson, der nach der Finanzkrise nicht mehr auf die Beine gekommen ist. In Einars Haus am Meer entscheidet sich Swea, noch einmal ganz neu anzufangen.

Aus den Absagen vom Frühjahr sollen die beiden Filme zum Hölderlin-Jubiläum nun im Herbst nachgeholt werden. Am Dienstag, 24. November, um 19 Uhr wird der Defa -Film „Hälfte des Lebens – Hölderlin“ mit Ulrich Mühe in der Rolle des Schriftstellers gezeigt.

Werke von Klaus Michael Grüber

AdUnit urban-intext3

Am 15. Dezember um 19 Uhr wird eine Rarität mit regionalem Bezug gezeigt. Der international bekannte Theaterregisseur Klaus-Michael Grüber, geboren in Neckarelz, hat 1979 Hölderlin im Berliner Olympiastadion inszeniert und daraus einen Fernsehfilm gemacht. Beide Filme erhalten eine Einführung durch Dorothee Roos. Das Weihnachtstheaterstück liefert diesmal das FEX-Figurentheater aus Helmstadt. Hase und Holunderbär dürfen mit ihrem Stück „Die verlorene Weihnachtspost“ am Montag, 30. November, sogar zweimal auftreten. Um bei der begrenzten Zuschauerzahl etwas mehr Kindern ab vier Jahren die Möglichkeit zu geben, das Stück zu sehen, wird es um 15 Uhr und um 17 Uhr aufgeführt.

AdUnit urban-intext4

Der Vorverkauf ist ausschließlich in der Mediathek während der Öffnungszeiten möglich. Das Veranstaltungsprogramm gibt es auch gedruckt in der Mediathek und bei weiteren Auslagestellen sowie im Internet (www.mediathek.mosbach.de).