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Schwurgericht Mosbach

Haft wegen Brandstiftung

Sechs Jahre für 51-Jährigen

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Mosbach. Vor dem Schwurgericht des Landgerichts Mosbach wurde ein 51-jähriger Mann wegen Brandstiftung sowie wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit versuchter Brandstiftung mit Todesfolge und Brandstiftung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt, so das Landgericht Mosbach in einer Pressemitteilung. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren beantragt, die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von drei Jahren.

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Die Anklage richtete sich gegen einen 51-jährigen italienischen Staatsangehörigen. Er habe am frühen Morgen des 8. Januar in Mosbach den Pkw einer früheren Lebensgefährtin angezündet. Hierdurch sei ein Sachschaden von mindestens 1000 Euro entstanden. Nachdem 2021 eine Beziehung des Angeklagten zu einer weiteren Frau geendet habe, habe er in der Nacht 19./20. Dezember 2021 den im Bereich Mosbach abgestellten Pkw einer Freundin seiner ehemaligen Lebensgefährtin beschädigt, wodurch ein Sachschaden von rund 1000 Euro entstanden sei.

Am frühen Morgen des 22. Dezember 2021 habe er vor dem Wohnhaus einer Freundin seiner ehemaligen Lebensgefährtin in Mosbach an zwei Pkw und zwei Mülltonnen Feuer gelegt. Die Mülltonnen habe er an den Wohnungseingangstüren platziert sowie Benzin an Türen und Fenster geschüttet, damit das Feuer auf das Gebäude übergreife. Dabei habe er zumindest billigend in Kauf genommen, dass Hausbewohner zu Tode kommen könnten, so die Mitteilung weiter. Tatsächlich seien einzelne Brandlegungsstellen jedoch von selbst erloschen und im Übrigen der Brand entdeckt und gelöscht worden, bevor das Gebäude in Flammen aufgegangen sei. Ein im Haus anwesender Bewohner habe das Haus unverletzt verlassen können. Die beiden Fahrzeuge seien durch den Brand zerstört worden.

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