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Zehn Jahre KZ-Gedenkstätte

Feierstunde mit Festrede

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Neckarelz. Zehn Jahre neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz – dieses Jubiläum wird am Samstag, 16. Oktober, um 16.30 begangen, und zwar auf den Tag genau zehn Jahre nach der Eröffnung. Vorangegangen waren damals vierzehn Monate Umbauzeit, während derer sich die Comenius-Förderschule in ein ganz anderes Gebäude verwandelte. Auch die Dauerausstellung wurde komplett umgestaltet. In einer Feierstunde zieht der Verein nun Bilanz nach einem Jahrzehnt Arbeit in und mit dem neuen Haus.

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Rund um die Einführung durch die Vorsitzende Dorothee Roos gibt es zahlreiche Bilder zu sehen, welche die Bauphase und die Erinnerungsarbeit in Neckarelz und der Region während des letzten Jahrzehnts dokumentieren. Darauf folgt ein Grußwort von Landrat Dr. Achim Brötel. Anschließend wird Festredner Dr. Marco Brenneisen den Blick in zeitlicher und geografischer Hinsicht weiten. In seiner Rede „Schluss-Striche und lokale Erinnerungskulturen“ nimmt er den Gesamtkomplex des Konzentrationslagers Natzweiler in den Blick, das ja 1943 bis 1945 über fünfzig Außenlager über den deutschen Südwesten streute. Wie kam es nach 1945 dazu, dass an manchen Orten von Außenlagern zuerst Erinnerungszeichen, später dann auch Gedenkstätten entstanden sind, an anderen aber nicht? Was hat diesen Prozess gehemmt, was gefördert? Der Historiker Brenneisen leitet die KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen.

Für Interessierte gibt es noch einige freie Plätze in der Turnhalle der Clemens-Brentano-Grundschule in Neckarelz. Einlass ist ab 16 Uhr, es gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht. Anmeldung sollen bis Freitagabend per Mail an vorstand@kz-denk-neckarelz.de gehen.

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