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Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg

Erfahrungen für weiteren Weg gesammelt

58 Absolventen wurden verabschiedet

Von 
pm
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Mosbach/Heidelberg. Der größte Raum der Johannes-Diakonie schien kaum zu reichen: Im Beisein von vielen Gästen und Mitarbeitenden hat das Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg der Johannes-Diakonie seine diesjährigen Absolventen verabschiedet. Insgesamt 58 junge Menschen hatten an den BBW-Standorten Mosbach und Heidelberg in diesem Jahr ihre Ausbildung in einem der rund 30 Berufe, die am BBW gelehrt werden, beendet. Nach drei Jahren corona-bedingter Pause konnte die Feier wieder ganz traditionell in der Johanneskirche in Mosbach stattfinden. „Ich habe die Kirche selten so voll erlebt“, sagt Johannes-Diakonie-Vorstand Martin Adel bei der Begrüßung. Mehrere hundert Gäste füllten den Kirchenraum, darunter viele Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. „Ihre Anwesenheit ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung“, sagte Adel.

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Pfarrer Richard Lallathin richtete in einer Andacht den Blick zurück auf ein Ausbildungsjahr, das im Schatten von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg gestanden habe. Umso mehr sei das wieder angelaufene internationale Austauschprogramm des BBW ein Zeichen der Hoffnung und Verständigung.

Leistungen gewürdigt

BBW-Leiter Dr. Martin Holler würdigte die besonderen Leistungen, die in den Prüfungen gezeigt worden waren, und sagte an die BBW-Absolventinnen und -Absolventen gewandt: „Sie haben etwas Tolles geleistet. Seien Sie stolz darauf!“

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In der Reihe der Redner und Rednerinnen beschrieb Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann den Berufsabschluss als „wichtigen Meilenstein“. Der Erste Landesbeamte, Dr. Björn-Christian Kleih, verglich die Ausbildung mit einer Bergtour. Angekommen auf dem Gipfel, dem Berufsabschluss, seien die Herausforderungen zwar noch nicht zu Ende. Doch könnten sich die Absolventinnen und Absolventen auf dem weiteren Weg nun auf ihre gesammelten Erfahrungen stützen.

Die neue Teamleiterin Rehabilitation und Schwerbehinderung der Agentur für Arbeit, Nicole Vogt, dankte dem BBW für die enge Zusammenarbeit und sagte an die ehemaligen Auszubildenden gerichtet: „Ihre Abschlüsse zeigen, wie vielfältig das BBW aufgestellt ist.“

Die Feier in der Johanneskirche, die von Johannes Weilguni mit Gitarre und Gesang musikalisch untermalt wurde, zog gleich zwei Bundestagsabgeordnete nach Mosbach, die eng mit der Johannes-Diakonie und dem BBW verbunden sind. Nina Warken betonte die „Herausforderung für alle Beteiligten“, welche die Pandemie dargestellt habe.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Dr. Jens Brandenburg, rief die frisch ausgebildeten Fachkräfte dazu auf, auch nach dem Abschluss die Augen offenzuhalten und Chancen zu ergreifen. Abschließend riet er: „Bleiben Sie neugierig. Dann steht Ihnen eine große Zukunft offen.“

Mit Worten von Mahatma Gandhi gratulierten die Teilnehmenden-Vertreter Andy Leibl und Simon Röder: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“ Unter großem Applaus für alle wurden den Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse und einigen von ihnen Preise für herausragende Leistungen überreicht. Besonders freuen konnte sich Tobias Schwarz aus Beerfelden. Er wurde mit der Gesamtnote 1,4 Prüfungsbester, hat im Fach Garten- und Landschaftsbau nach seiner Berufsorientierung am BBW seinen Traumberuf gefunden und schon Kontakt zu einem möglichen Arbeitgeber geknüpft. Seine Ausbildung am BBW war eine von vielen Erfolgsgeschichten, die Absolventen, BBW-Mitarbeitende und Gäste später bei einem zwanglosen Beisammensein auf der BBW-Terrasse feierten. pm

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