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Matinee - Porträt einer schonungslosen Schriftstellerin

BLB ehrt Sibylle Berg mit Lesung

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Mosbach. Der Kunstverein Mosbach lädt am Freitag, 1. Juli, um 19.30 Uhr ins „Alte Schlachthaus“ ein: Anlässlich des 60. Geburtstages der deutschschweizerischen Autorin Sibylle Berg ehrt die Badische Landesbühne die Künstlerin mit einer Lesung der besonderen Art.

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Die Matinee zeichnet das Porträt einer schonungslosen Schriftstellerin, deren Werk sich von einer Gesellschaftsbeschreibung zu einer immer pointierteren Gesellschaftskritik entwickelt hat. Die 1962 in Weimar geborene Autorin kritisiert Neoliberalismus und Globalisierung, plädiert für Dezentralisierung, und auch der Digitalisierung steht sie skeptisch gegenüber.

Dass Maschinen irgendwann die Weltherrschaft übernehmen könnten, wäre für sie aber vielleicht das kleinere Übel, „wenn man sich die momentane Weltherrschaft anschaut, die zum Großteil aus seltsamen Männern besteht“.

Ihre Romane sind Bestseller

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Veröffentlicht
Von
Diana Seufert
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Sibylle Berg lebt in der Schweiz. Sie zählt zu den meistgespielten Dramatikerinnen auf deutschsprachigen Bühnen, ihre Romane sind Bestseller. In Kolumnen kommentiert sie das aktuelle Zeitgeschehen. Mit sarkastischem Humor konfrontiert sie ihre Leser mit den großen Themen der Gegenwart: Angesichts der aktuellen Situation scheint sie ein wenig „ungläubig paralysiert“, da Szenarien plötzlich Realität geworden sind.

Unter der künstlerischen Leitung von Carsten Ramm widmen sich Evelyn Nagel und Ursula Schucht der Bestseller-Autorin und ihrer Sicht auf den globalen Kapitalismus, der immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich, dem wiedererstarkenden Faschismus, der Klimaerwärmung und der Gefahr der totalen Überwachung.

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