Bruno Müller wird heute 80 Jahre alt - Fest in der Vereinswelt verwurzelt / Seine größte Liebe gilt dem Chorgesang Viele Stunden dem Ehrenamt gewidmet

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Heidersbach. Auf 80 bewegte Lebensjahre blickt Bruno Müller heute in Heidersbach zurück. Zufrieden mit dem Geleisteten und Erreichten feiert er seinen Ehrentag zusammen mit seiner Frau Maria, seinen drei Kindern, den Enkeln und der weiteren Verwandtschaft. Er ist tief und fest in der örtlichen Vereinswelt verwurzelt und hat dem Ehrenamt schon viele Stunden gewidmet.

Bruno Müller feiert am heutigen Samstag seinen 80. Geburtstag. © Volker Noe
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Bruno Müller wurde am 21. Juli 1938 in Heidersbach geboren. Dort ist er aufgewachsen und hat die Schule besucht. Nach deren Beendigung ging es sofort zum Arbeiten. Seine erste Station war die Firma Zicoli in Limbach, wo er zusammen mit seinem Vater seine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt sammelte. „Da sind wir morgens zu Fuß hingelaufen und am Abend wieder zurück. Das ist für die heutigen Jugendlichen eigentlich undenkbar“, resümiert der Jubilar. Danach fand er seine berufliche Heimat bei den Odenwaldwerken in Rittersbach, wo er fast 50 Jahre lang tätig war.

Schon früh zog es ihn in die Vereinswelt. Von 1954 an schnürte er seine Kickschuhe für den VfB Heidersbach, wo er über 20 Jahre lang das Tor hütete.

Bei der Neugründung des Musikvereins war er 1956 mit seiner Klarinette ebenfalls dabei und leistete somit einen wichtigen Beitrag zur Wiederbelegung dieses Kulturträgers.

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1958 trat er in die Feuerwehr ein. Dort ist er heute stolzes Mitglied der Altersabteilung.

Seine größte Liebe galt und gilt allerdings dem Chorgesang. Seit 1962 singt er im örtlichen Kirchenchor. Er bekleidete dort 20 Jahre lang mit viel Engagement und Herzblut das Amt des Vorsitzenden. Bis heute ist er aktiver Sänger und besucht die regelmäßigen Singstunden.

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Neben all diesen Tätigkeiten im Vereinsleben fand Bruno Müller noch die Zeit zum Theaterspielen. Und auch bei den Hofsängern sorgte er 14 Jahre lang für Stimmung bei den Prunksitzungen. Besonders stolz ist er darauf, dass er zusammen mit seiner Ehefrau Maria das erste Prinzenpaar im neu errichteten „Hällele“ war.

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Nach einem Schlaganfall 2006 musste der Jubilar seine Aktivitäten allerdings etwas einschränken und es ruhiger angehen. Seither wechseln sich bei ihm gesundheitliche Höhen und Tiefen ab, mit denen er sich arrangieren muss. Er singt nach wie vor im Kirchenchor und besucht sämtliche Veranstaltungen der örtlichen Vereine.

Besonders wichtig sind ihm seine Spaziergänge durch das Unterdorf, die er jeden Tag um 9 Uhr beginnt. Ob er heute allerdings dazu kommt, ist fraglich, denn der ein oder andere Gratulant wird bestimmt den Weg ins Wiesental finden.

Die Fränkischen Nachrichten schließen sich ihnen gerne an und gratulieren herzlich zum heutigen Ehrentag. von