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Kirchenchor „Cäcilia“ Heidersbach - Rück- und Ausblick im Rahmen der Generalversammlung / Maria Müller singt seit 50 Jahren

Mit den „3G“ des Chores zurück in die Normalität

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Verdiente Mitglieder des Kirchenchores „Cäcilia“ Heidersbach wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung im „Hällele“ ausgezeichnet. © Volker Noe

Heidersbach. Nach zweijähriger Pause trafen sich die Mitglieder des Kirchenchores „Cäcilia“ Heidersbach zu ihrer Generalversammlung im „Hällele“ und blickten dabei auf anstrengende und entbehrungsreiche Wochen und Monate zurück. Positiv stimmt die Tatsache, dass alle Aktiven nach dem langen Lockdown wieder mit an Bord sind und man den Abend für die Auszeichnung langjähriger Mitglieder nutzen konnte.

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In ihrem Bericht beleuchtete die Vorsitzende Susanne Knapp die vergangenen zwei Jahre, in denen das Chorleben trotz der Corona-Beschränkungen auf verschiedene Art und Weise weiter gepflegt wurde. Über die sozialen Medien wurden Kontakte gehalten, Briefe und Postkarten wurden verschickt und runde Geburtstage mit einem kleinen Besuch gefeiert. Zu Weihnachten überraschten Catrin und Annette Sauer mit einer Weihnachtssternenaktion.

Als es dann im Sommer letzten Jahres wieder möglich war, gemeinsam zu proben, startete man mit einer kleinen musikalischen Andacht in der Kirche. Chorleiter Müller hatte dabei mit seinen Texten und der Liedauswahl die Gefühle der Chormitglieder getroffen und das Wiedersehen nach der langen Probepause machte Lust auf mehr. Positiv überraschte dabei die 100-prozentige Teilnahme der Mitglieder.

Nach der Sommerpause ging es im September mit den wöchentlichen Chorproben weiter. Aufgrund der Abstandsregelungen musste der Chor jedoch vom angestammten Proberaum in den Saal des „Hällele“ hinunterziehen. Dies ist für alle eine große Herausforderung, da durch die fast zwei Meter Abstand zum Singnachbarn jeder einzelne oft auf sich selbst angewiesen ist.

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Im Anschluss folgte der Bericht der Kassiererin Susanne Olf, die aufgrund fehlender Einnahmen mehr Ausgaben zu verzeichnen hatte. Von Michaela Häffner und Gisela Schäfer wurde eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt und die Mitglieder des Chores entlasteten einstimmig den Vorstand.

Dann standen die Neuwahlen unter der Leitung von Ortsvorsteher Werner Gellner an, der sich über den positiven Neustart nach der langen Probepause sichtlich freute. Gewählt wurden: Vorsitzende Susanne Knapp, Stellvertreterin Martina Neureuther, Kassiererin Susanne Olf, Schriftführer Annette und Catrin Sauer, Beisitzer Steffen Knapp, Udo Rhein, Monika Weiß, Kassenprüfer Michaela Häffner und Gisela Schäfer.

In seinem Chorbericht beleuchtete Stefan Müller die jetzige Situation. 461 Tage konnte sich der Kirchenchor nicht treffen. Dies habe musikalisch seine Spuren hinterlassen. Er hoffe jedoch, mit den „3G“ des Chores, nämlich „Geduld, Gemeinsam, Gesangbuch“, bald wieder auf einem guten Weg zurück in die Normalität zu sein. In seinem Bericht dankte Müller den fünf Mitgliedern der neugegründeten Schola „Capella Wendelini“, die durch ihren Mut, ihre Zeit und ihren Einsatz gerade in den Monaten, in denen kein Gemeindegesang in der Kirche erlaubt war, eine willkommene Abwechslung für die Gottesdienstbesucher boten.

Die Sänger der kleinen Schola sind Stefan Müller, Annette Sauer, Giesela Schäfer, Catrin Sauer und Martina Neureuther.

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Für zehn Jahre Treue zum Verein wurden Richard Ballweg, Steffen Knapp, Catrin Sauer, Michaela Häffner, Martina Neureuther und Gisela Schäfer ausgezeichnet.

Für 25 Jahre bekamen Trudbert Blatz und Maria Hemberger von Pfarrer Balbach die Ehrungsurkunde des Cäcilienverbandes ausgehändigt. Eine ganz besondere Ehrung erfuhr Maria Müller, die seit 50 Jahren dem Kirchenchor „Cäcilia“ die Treue hält und zusätzlich zur Urkunde ein persönliches Schreiben des Erzbischofs Stephan Burger erhielt. von

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