14. Offenes Atelier in Balsbach - Wilfried Georg Barber zeigte neue Arbeiten / Co-Aussteller war Wolfgang Parson aus Lohrbach Heiteres Farben-Spiel lockte in den früheren „Löwen“

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sab
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Wolfgang Parson (links) und Wilfried Georg Barber beim „14. Offenen Atelier“ in Balsbach am vergangenen Wochenende mit Gemälden Barbers und einer Holz-Skulptur des Lohrbachers Parson. © Ursula Brinkmann

Balsbach. Zum inzwischen 14. Mal lud Wilfried Georg Barber zum „Offenen Atelier“ in Balsbach ein.

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Kunst zum Schauen und Kaufen, dazu viele gute Gespräche vor den Werken und in der gemütlichen kleinen Küche – dieses Angebot nutzten am vergangenen Samstag- und Sonntagnachmittag wieder viele Interessierte. Und so wurde der zum Wohnhaus und Atelier umgebaute ehemalige Balsbacher „Löwen“ unter dem Motto „Heiteres Farben-Spiel“ zum Treffpunkt der Kunstfreunde aus der Region und darüber hinaus.

Vom ganz kleinen Format bis zum wandfüllenden Werk reichte das Spektrum der neuen und älteren Arbeiten, die der freischaffende Künstler Wilfried Georg Barber dem Publikum vorstellte. Darunter waren Acrylbilder ebenso wie Collagen, Frottagen und „Printagen“, oder auch Objekte zwischen Skulptur und Bild.

Auseinandersetzung mit Kunst

Mit dem offenen Atelier will Barber zur Auseinandersetzung mit Kunst einladen und in diesem Sinn eine „gewisse kulturelle Aufgabe“ erfüllen. Das Interesse sei da, sagte der Künstler, und freute sich über die große Resonanz auch in der Gemeinde Limbach.

160 Interessierte kamen

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Über 160 Gäste zählte Barber an den beiden Tagen – und hat damit allen Grund, sehr zufrieden zu sein.

Wie in den vergangenen Jahren hatte sich der Maler und Bildhauer Barber einen Partner für die Ausstellung am letzten Novemberwochenende gesucht: Wolfgang Parson zeigte Arbeiten, bei denen ein eigentlich „grobes“ Werkzeug filigrane Ergebnisse zeitigt: Der Lohrbacher bearbeitet nicht nur seine Holzskulpturen, sondern auch Gemälde mit der Kettensäge. Mit sehenswertem Ergebnis: Es entsteht ein Mischwerk zwischen Skulptur und Gemälde mit leicht dreidimensionalem Charakter.

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Viele Gespräche führte Wolfgang Parson in der winterlich kühlen „Halle“, und er freut sich rückblickend über die Resonanz seiner Arbeiten: „Es ist schön, Rückmeldungen zu bekommen und Meinungen zu hören. Das ist mir wichtig für meine Arbeit.“ sab