FG „Hederschboch Dick Do“ - Anstelle der Straßenfastnacht gibt es ein „Alternativprogramm“ „Feiertag“ fällt 2021 beschaulicher aus

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Ein Blick ins „Alternativprogramm“ lohnt sich am Fastnachtsdienstag. © Noe

Heidersbach. Für die „Hederschbocher Narren“ ist der Fastnachtsdienstag das eigentlich ein Feiertag, denn an diesem Tag steht im Dorf der Höhepunkt der Straßenfastnacht an: Der örtliche Umzug, verbunden mit dem sich anschließenden närrischen Treiben im „Hällele“ und der abendlichen Fastnachtsverbrennung.

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Normalerweise regieren an diesem Tag Frohsinn und Heiterkeit, und die Farben der FG „DickDo“, blau und weiß, dominieren das Bild in den Straßen und Gassen. Doch in der Corona-Kampagne ist an einen Umzug nicht zu denken, und so begehen die „Dick Do‘ler“ diesen Tag eher beschaulich im trauten Heim.

Um doch ein wenig Fastnachtsfeeling aufkommen zu lassen, haben sich die Verantwortlichen der FG „Hederschboch Dick Do“ entschlossen, auf ihrer Internetseite ein fastnachtliches Alternativprogramm zu bieten. Dazu werden mehrere Videos und Wortbeiträge freigeschaltet, die das närrische Geschehen in den vergangenen Wochen beleuchten. Trotz der vielen Auflagen konnte man einige Aktionen durchführen, die der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Unter anderem wird gezeigt, wie die Aktiven die fastnachtsfreie Zeit genutzt haben. Weiterhin gibt es Einblicke in die gelungene Fastnachtsaktion für die kleinsten „Hederschbocher“, die sich im Rahmen einer „Kinderfaschenachtsralley“ beweisen durften. Auch das Team der „Weiberfaschenacht“ lud zu einer Challenge, deren Ergebnisse in die im nächsten Jahr (hoffentlich wieder) stattfindende Sitzung mit einfließen werden.

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Auch wenn in dieser Kampagne alles etwas ruhiger und beschaulicher abläuft, sah man seit dem schmutzigen Donnerstag des Öfteren den ein oder anderen „Dick“ durchs Ort streifen und auch die Fastnachtsschlager „Hederschboch is Dick Do“ und „Dick Do, Hederschboch Dick Do“ waren zu hören. Vor allem beim allabendlichen Balkonsingen, das ab dem Fastnachtssamstag durchgeführt wurde.

All diese Aktionen können natürlich nicht die Veranstaltungen in Präsenz und das persönliche Zusammentreffen, die allseits herbeigesehnt werden, ersetzen. In diesem Sinne hoffen alle auf die nächste Kampgne, in der man dann „Doppelt so Dick Do“ sein will. von