AdUnit Billboard
Schadensfall in Limbacher Kläranlage - Gutachten liegt vor

Bestand wird sich erholen

Lesedauer: 

Limbach. Umfangreiche Informationen hatte Bürgermeister Thorsten Weber im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung Gepäck. So informierte er über das Ergebnis des gewässerökologischen Gutachtens zu den Auswirkungen des Schadenfalls auf der Limbacher Kläranlage Anfang Mai. „Die Folgen sind laut Gutachten nicht ganz von so großer Tragweite wie zunächst befürchtet, auch wenn das Fischsterben direkt nach dem Unglück natürlich traurig stimmt“, so der Rathauschef. Man könne durchaus optimistisch sein, dass sich der Bestand der sonstigen Wasserbewohner in der Elz schnell erholen werde.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Weiter informierte Weber, dass die Gemeinde die Grundschule in Laudenberg mit einer festen Lüftungsanlage mit Energierückgewinnung ausstatten will. Dafür wurde beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ein Förderantrag gestellt, der inzwischen mit dem Höchstfördersatz von 500 000 Euro bewilligt sei. „Damit gehen wir bewusst weg von mobilen Lüftungsgeräten und hin zu einer dauerhaft zukunftsfähigen Lösung“, so Weber.

Die Grundschule Laudenberg hat mit Melanie Riedling erstmals eine Konrektorin. Für das zügige Besetzungsverfahren dankte der Bürgermeister dem Schulamt Mannheim.

Weiter berichtete Weber, dass die Kirchengemeinde als Bauherrin des Kindergartenum- und Erweiterungsbaus in Krumbach aus dem Bundesförderprogramm „Investition und Bildung“ eine Bewilligung von knapp 185 000 Euro erhält – „leider angesichts der Millioneninvestition nur ein bescheidener Anteil“.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Schließlich informierte er über eine kurzfristig getroffene Eilentscheidung und die damit verbundenen Kosten von rund 48 000 Euro. Im Zuge des Umbaus im Bestand der Schule am Schlossplatz wurden Dämmstoffe gefunden, die inzwischen den Schadstoffen zuzuordnen seien. Dieses Material befinde sich auch anderen, eigentlich nicht von der Sanierung betroffenen Wänden. „Zwingender Handlungsbedarf hätte zwar nicht bestanden, aber wir können und dürfen nicht ignorieren, dass die Dämmstoffe auch in anderen Wänden verbaut sind, selbst wenn davon aktuell keine Gefahr ausgeht. Deshalb ist eine umfassende Schadstoffbeseitigung aus meiner Sicht unabdingbar“, so Weber zum Schluss der Sitzung.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1