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Frankenbahn

„Zweite Bahnsteigkante nicht zu rechtfertigen“

Verkehrsministerium bekräftigt seinen Standpunkt

Von 
Klaus T. Mende
Lesedauer: 

Lauda-Königshofen. Während in der Zwischenzeit ein Ingenieurbüro am Doppelbahnübergang in Königshofen mit den Vorplanungen für dessen angestrebt Beseitigung aktiv geworden ist, wird sich die Situation am Bahnhof der Messestadt auf absehbare Zeit voraussichtlich nicht verbessern, wie die Fränkischen Nachrichten jetzt aus dem Stuttgarter Verkehrsministerium erfahren haben.

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Hohe Kosten als Grund

Auch nach dem Besuch des Ministers in Lauda anlässlich des VGMT-Jubiläums „hält das Ministerium an der Auffassung fest, dass die Wiedererrichtung der zweiten Bahnsteigkante in Königshofen angesichts der von der Deutschen Bahn aufgerufenen hohen Kosten sachlich nicht zu rechtfertigen ist“, teilt die stellvertretende Leiterin der Pressestelle, Wenke Böhm, unserer Zeitung mit. Es bleibe dabei stets zu betonen, dass die verkehrliche Anbindung von Königshofen – unabhängig vom Vorhandensein der zweiten Bahnsteigkante – „mit ein bis zwei Verbindungen je Stunde in beide Richtungen der Frankenbahn und nach Crailsheim durchaus attraktiv ist“, so Böhm abschließend.

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Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

Thema : Frankenbahn

  • Leserbrief Wann kommt die Umsetzung?

    Zum zweiten Bahnsteig in Königshofen (FN, 28. Juli) Der Wiedererrichtung der zweiten Bahnsteigkante in Königshofen sei sachlich nicht zu rechtfertigen, weil die Deutsche Bahn zu hohe Kosten aufrufe, so das Stuttgarter Verkehrsministerium (FN vom 28.07.2022). Die Anbindung der Messestadt in beide Richtungen der Frankenbahn sei durchaus attraktiv. {element} Ist das nicht Volksverdummung? {furtherread} Königshofen hatte 120 Jahre die zweite Bahnsteigkante, die dann von der Bahn selbst abrasiert wurde. Nach Verursacherprinzip müsste die Bahn den Bahnsteig wieder herstellen. Dann käme sie vielleicht vom hohen Ross der geforderten Super-Bahnsteigkante herunter. In Königshofen kann ich mit der Franken-Regionalbahn nur in Richtung Lauda einsteigen. Für Fahrten Richtung Osterburken muss ich erst nach Lauda. Für den Fernverkehr kann ich dann den Regionalexpress nehmen – flotte Sache. Für den Nahverkehr muss ich mit dem RE nach Osterburken, von dort mit der RB wieder zurück. Thomas Heinrich hat es vorgerechnet (FN vom 15. September 2021): Für die Strecke Königshofen-Boxberg (acht Kilometer und zweimal umsteigen) brauche ich 52 Minuten – das soll „attraktiv“ sein? Königshofen ist die bevölkerungsstärkste Gemeinde (2800 Einwohner) zwischen Lauda-Osterburken. Ausgerechnet sie bleibt ohne zweiten Bahnsteig, damit weitgehend ausgegrenzt vom RB-Probebetrieb. Wie sollen da genügend Fahrgäste zusammenkommen? 2019 wurde der zweite Bahnsteig für den Probebetrieb noch für 2020 angekündigt, die Fahrpläne nannten die Abfahrtszeiten Richtung Osterburken. Wann kommt die Umsetzung?

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