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Halbzeitbilanz

Zufriedenheit bei Ausstellern und Organisatoren

Gewerbeschau Agima verzeichnet bislang einen guten Besuch

Von 
Peter D. Wagner
Lesedauer: 
Nach Corona bedingter „Zwangspause“ kann die Agima zur Halbzeit eine durchaus positive Zwischenbilanz und sehr gute Besucherzahlen vermelden. © Wagner

Königshofen. Eine im Großen und Ganzen zufriedene Zwischenbilanz können sowohl Aussteller als auch die Leitung zur Halbzeit der „Aktuellen Gewerbe- und Industrie-Messe im Taubertal“ (Agima) vermelden.

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Die Gewerbe-, Verbraucher- und Leistungsschau findet nach ebenfalls Corona bedingter zweijähriger Zwangspause wieder parallel zur Königshöfer Messe statt, wenn auch in etwas abgespeckter Form. In zwei statt ansonsten bisher drei Zelthallen präsentieren insgesamt rund 35 Unternehmen, Gewerbebetriebe und Aussteller aus der Region oder darüber hinaus an den jeweiligen Messeständen ihre Produkte, Angebote, Dienstleistungen oder Beratungen.

Einhergehend werden jede Menge facettenreiche, interessante, attraktive und aktuelle Neuigkeiten verschiedenster Branchen geboten.

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Dazu zählen unter anderem die Bereiche Wohnen und Haushalt, Raumgestaltung, Bau- und Malerhandwerk, Heizungs-, Sanitär- und Energiesysteme, Lifestyle, Gesundheit, Fitness und Wellness, Finanzen, Vermögensbildung und Vorsorgemöglichkeiten, Medien, soziale und öffentliche Dienste sowie diverse erlesene Wein- und Sektspezialitäten.

„Bereits am frühen Freitagabend nach Eröffnung herrschte relativ guter Besuch“, bilanzierte zufrieden Sabine Dattenberg, Organisatorin und Leiterin der Agima sowie Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WIF) Lauda-Königshofen. Vor allem am Sonntag ab Mittag und bis in den späten Nachmittag hinein habe trotz teilweise nasskühlem Regenwetter eine beachtlich große Besucherresonanz als auch ein sehr reges Interesse in den beiden Messehallen verzeichnet werden können.

Die Reduzierung von zwei auf drei Messezelte sei vor allem als Folge auf die Coronapandemie sowie auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen, erklärte Sabine Dattenberg. Einerseits seien manche Besucher aufgrund der Coronarisiken möglicherweise noch zurückhaltend mit einem Messebesuch. „Andererseits scheinen viele Menschen nach zweijähriger Pause oder Einschränkung hungrig, wieder die Königshöfer Messe und die Agima gewohnter Form besuchen zu können“, mutmaßte sie.

„Zahlreiche der sonst teilnehmenden Firmen müssen parallel zu Akquise und Kundenkontakt auf der Agima noch dazu in partiell herausfordernden oder schwierigen Zeiten ihren Betrieb stemmen, so dass es oft auch an Standpersonal fehlt. Zudem sind Ausfälle von Firmen zu verkraften, bei denen die Inhaber altersbedingt den Ruhestand nach Corona vorgezogen haben oder krankheitsbedingt Personalmangel herrscht“, konstatierte die Agima-Chefin.

Absage der Autohäuser

Einige Autohäuser mussten speziell wegen Produktionsengpässe eine Absage erteilen. Als „Blick in die Glaskugel“ bezeichnet Sabine Dattenberg Prognosen, ob sie im nächsten Jahr wieder mit mehr Ständen planen sowie mit dem ein oder anderen Autohaus als Aussteller rechnen könne. Gleichzeitig zeigte sie sich jedoch verhalten optimistisch in dieser Hinsicht. „Es kommt halt darauf an, wie sich die Krisen, Wirtschaftslagen und Inflationsration bis dahin auswirken und entwickeln“, prognostizierte die WIF-Geschäftsführerin. „Wir sind frohen Mutes“, betonte sie zuversichtlich vor allem in Hinblick auf die voraussichtlich in der zweiten Wochenhälfte bessere Wetterlage den weiteren Verlauf.

Viele der befragten Aussteller attestierten übereinstimmend bislang die im Großen und Ganzen regen Besucherzahlen, Nachfragen, Interessen und Kundengespräche.

Der Bad Mergentheimer Alexander Leuchs erwähnte exemplarisch die langfristige und nachhaltige Kundenbindung, die Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens sowie das Zeigen von Präsenz für Neu- und Bestandskunden als wesentliche Intentionen des Messeauftritts.

Fragen, Informationen und Beratungen zu Nahverkehrstarifen sowie zum Ruf-Taxi-System des Main-Tauber-Kreises nannte als Schwerpunkte Thorsten Haas, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber mbH (VGMT), die bis einschließlich Dienstag mit einem Stand auf der Agima präsent war.

„Wie immer werden die Angebote auch diesmal wieder sehr gut angenommen“, berichteten Uschi Pauer, und Ulrike Poner, die seit vielen Jahren am Agima-Stand der Becksteiner Winzer sowie bei Festen und anderen Veranstaltungen deren edle Wein-, Sekt- und Secco-Spezialitäten kredenzen.

Daneben bieten sie zusätzlich als korrespondierende kleine „Snacks“ Käsewürfel und Trauben sowie Zwiebelkuchen an. Außerdem bleibt der im Eingangsbereich der Messehallen positionierte Becksteiner-Winzer-Stand an den Abenden auch nach Schließung noch etwas länger offen.

Die Agima ist nach dem mittwöchlichen Ruhetag der gesamten Königshöfer Messe ab Donnerstag noch bis einschließlich Sonntag, 25. September, täglich von 11 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

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