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Eltern-Schüler-Werkstatt - Gemeinsame Aktion an der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen

Wichtiger Schritt auf dem Weg in den Beruf

Von 
gms
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Bei der Eltern-Schüler-Werkstatt an der Gemeinschaftsschule erhielten die Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt. © Gemeinschaftsschule

Lauda-Königshofen. Wenn am frühen Samstagmorgen von Firmen kistenweise Material in die Gemeinschaftsschule Lauda getragen wird und sogar ein Bagger auf dem Schulhof steht, wenn Eltern, Schüler und Lehrer in die Schule strömen, dann ist es wieder Zeit für die Eltern-Schüler-Werkstatt der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen.

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Bei der Eltern-Schüler-Werkstatt lernen die Jugendlichen und ihre Eltern in einstündigen Workshops verschiedene Berufe kennen und erfahren ganz konkret, welche Tätigkeiten zu den Berufen dazugehören und welche Anforderungen dieser Beruf mit sich bringt, heißt es in der Pressemitteilung der Schule. In den Werkstätten legen die Jugendlichen und ihre Eltern richtig Hand an. Es wird gehämmert, gebohrt, gesägt, geschraubt, gelötet, gemessen, gebaggert, gefönt, verbunden – und damit ist nur ein Bruchteil der Möglichkeiten genannt, die sich den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule bieten.

Eingestimmt auf diesen Tag wurden die Schüler und Eltern durch den stellvertretenden Schulleiter Dr. Rainer Gsell, der wünschte, dass alle Beteiligten „viele gute Erfahrungen auf ihrem Weg sammeln könnten“ und der Vormittag „ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Beruf“ se. Außerdem könne ein Lernpartner mit ein bisschen Glück nicht nur neue Erfahrungen, sondern auch ein Tablet, gestiftet von der Firma Konrad Bau, mit nach Hause nehmen, das zum Schluss verlost wurde.

Auch Bürgermeister Dr. Lukas Braun ließ es sich nehmen, an diesem wichtigen Tag persönliche Worte an die Schulgemeinschaft zu richten. Angesichts dessen, was Dr. Lukas Braun schon auf dem Schulhof von der Eltern-Schüler-Werkstatt erahnen konnte, zeigte er sich beeindruckt von dem, „was da an der Gemeinschaftsschule auf die Beine gestellt wird“.

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Mit Herzblut dabei

Dies unterstrich Elisabeth Giesen, Vorsitzende der Geschäftsführung des Arbeitsamtes Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim, indem sie das „Herzblut“ hervorhob, mit dem an der Gemeinschaftsschule Lauda die Berufsorientierung umgesetzt werde.

Danach wurde es aber Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen. Schließlich ist es das Ziel der Eltern-Schüler-Werkstatt, die Schüler jedes Jahr neu für die Berufswelt zu begeistern, indem sie ganz praktisch ausprobieren können, welche Tätigkeiten zu einem Beruf gehören.

Damit diese Berufe den Interessen der Jugendlichen entsprechen, können diese aus verschiedenen Berufsfeldern zwei auswählen. Zu diesen gehörten: IndustriemechanikerIn (Bohlender), FriseurIn (Kopf Kunst), Bankkauffrau/-mann (Sparkasse Tauberfranken), Pflegefachfrau/-mann (Caritas Bad Mergentheim), Baugeräteführer, Tiefbaufacharbeiter, Straßenbauer (jeweils Konrad Bau), Gleisbauer (STRABAG), Landschaftsgärtner (Garten Stahl), ZimmererIn (Firmengruppe Göbel/Panter Holzbau GmbH), Holzmechaniker (VS Tauberbischofsheim), verschiedene technische Berufe durch die Firma Wittenstein, Mechatroniker (Weinig).

Ergänzt wurden diese Werkstätten zur Berufswahl durch zwei Workshops, die wichtig für den nächsten Schritt in den Beruf sind: Die Firma Lauda Dr. R. Wobser bietet ein Bewerbungstraining und Training des Vorstellungsgesprächs an. Die AOK Tauberbischofsheim sensibilisiert mit ihrem BusinessBenimmKnigge die Jugendlichen fürs Berufsleben.

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In der Pause zwischen den Workshops hatten die Jugendlichen zudem die Möglichkeit, mit den Vertretern der Betriebe ins Gespräch zu kommen und so Kontakte bezüglich Praktikums- oder sogar Lehrstellen zu knüpfen. Aber auch der für die Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen zuständige Berufsberater Thomas Pleßing stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

Großer Gewinn für alle

Ursprünglich ging die Eltern-Schüler-Werkstatt auf eine Initiative der Lernenden Region Heilbronn-Franken zurück. Als vor einigen Jahren klar war, dass diese sich aus dem Projekt zurückzieht, stand an der Gemeinschaftsschule Lauda fest: Die Eltern-Schüler-Werkstatt ist ein so großer Gewinn für die zukünftigen Auszubildenden und die regionalen Firmen, weshalb die Organisation in Zukunft selbst übernommen wird. Seitdem ist Berufskoordinator Jochen Christ die treibende Kraft hinter der Eltern-Schüler-Werkstatt.

Möglich ist eine derartige Veranstaltung aber nur, wenn auch die regionalen Firmen sich entsprechend einbringen. Hier arbeiten die Gemeinschaftsschule und ihre zahlreichen und langjährigen Partner kontinuierlich zusammen und verfolgen gemeinsam dasselbe Ziel: Firmen und Auszubildende zueinander bringen und für beide das Beste erreichen – einen Lehrling, eine Lehrstelle, die stimmig ist und zufrieden macht.

Im Rahmen der gelungenen Eltern-Schüler-Werkstatt sind diesem Ziel alle wieder ein großes Stück näher gekommen. gms

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