Galerie „das auge“

Werke mit ungewohnten Materialien

Gedächtnisausstellung für Maria Schneider. Eröffnung am Sonntag, 8. Januar

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irg
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Werke von Maria Schneider sind in der Galerie „das auge“ zu sehen. © Jung

Lauda-Königshofen. Der Kunstkreis Lauda-Königshofen beginnt in der Galerie „das auge“ das Jahresprogramm 2023 mit einer Gedächtnisausstellung für sein verstorbenes Mitglied Maria Schneider.

Seit 2009 aktiv im Verein, hat sie zahlreiche Gemeinschaftsausstellungen mitgestaltet und in eigenen Präsentationen immer wieder mit fantasievollen Kreationen überraschende Einblicke in ihre Kunst gegeben.

Aquarellkurse das Metier

In früheren Jahren war das Aquarell das Metier der Künstlerin; mehrere Aquarellkurse bei der VHS Würzburg lehrten sie Farben wirkungsvoll einzusetzen. Eine künstlerische Umorientierung führte die immer wieder nach neuen Wegen Suchende 2003 in die Welt der Acrylfarben, deren Intensität Maria Schneider besonders reizte, sie die Freude am Experimentieren erleben und mit dem Einarbeiten verschiedenster Materialien eine neue plastische Dimension erreichen ließ.

Sand und Kaffeesatz benutzt

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Der künstlerische Weg führte ihr handwerkliches Können immer weiter zur Verwendung ungewohnter Materialien wie Sand, Kaffeesatz, Schellack – selbst vor Teer und Maschendraht schreckte sie nicht zurück, auch nicht vor immer neuen Experimenten, die durch Unverträglichkeit verschiedener Materialien im Zusammenspiel Lack- und Farbinseln entstehen, die Abstraktion dominieren ließ.

Ihre letzte Ausstellung präsentierte die Künstlerin beim Kunstkreis Lauda-Königshofen im Mai 2019 mit großem Zuspruch. Die Eröffnung der aktuellen Gedächtnis-Ausstellung findet am Sonntag, 8. Januar, um 14 Uhr in der Galerie „das auge“ statt. Sie ist an jedem Sonntag bis 5. Februar jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. irg