Turn- und Schützenhalle Marbach - Hallendach des Gebäudes komplett erneuert Weit mehr als nur ein Vereinsheim

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stv
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Die Marbacher hoffen, dass die Halle (hier der Thekenbereich) bald wieder regulär für Vereins- und Dorfaktivitäten genutzt werden kann. © Stadtverwaltung

Die Halle des Turn- und Schützenvereins Marbach ist weitaus mehr als ein Vereinsheim für den Teilort.

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Marbach. Sie ist auch Dorfgemeinschaftshaus, Wahllokal und wird gerne für Familienfeiern genutzt. Auch Sitzungen des Ortschaftsrats finden in dem vielseitig frequentierten Gebäude mit Bar und Terrassenbereich statt. Jetzt wurde das marode Hallendach erneuert.

Vor ziemlich genau zwei Jahren gab der Gemeinderat seine Zustimmung für einen Investitionszuschuss zur Sanierung der Marbacher Turn und Schützenhalle. 89 000 Euro wurden bereitgestellt, um das Dorf und Vereinsdomizil fit für die Zukunft zu machen. Seitdem wurden umfangreiche Maßnahmen durchgeführt: Die Eternitdecke des Dachs wurde entfernt und ausgetauscht, die Außenfassade modernisiert, das Dach sturm- und regensicher erneuert. Auch im Inneren habe sich einiges verändert, wie auch Bürgermeister Dr. Lukas Braun bei einem Besuch vor Ort sofort bemerkte.

Visite des Bürgermeisters

Das Lauda-Königshöfer Stadtoberhaupt überzeugte sich im Beisein von Thomas König, Vorsitzender des TSV Marbach, und der Marbacher Stadträtin Annette Vogel von der gelungenen Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahme und drückte seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement vor Ort aus. Dass es gelungen sei, einen attraktiven Treffpunkt und eine beliebte Freizeitstätte an moderne Bedürfnisse anzupassen, bewertete das Stadtoberhaupt auch als Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung.

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Obwohl es sich um eine vereinseigene Liegenschaft handele, erfülle die Turn und Schützenhalle den Zweck eines Dorfgemeinschaftshauses analog zu anderen Stadtteilen.

Vor diesem Hintergrund sei die Stadt gerne dem Wunsch nach einem Investitionszuschuss nachgekommen, erläuterte Lukas Braun.

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Thomas König hob den tatkräftigen Einsatz freiwilliger Helfer hervor und verwies darauf, dass beim Umbau fast ausschließlich Handwerksbetriebe aus Lauda Königshofen ausgewählt worden seien. Allen, die beim Gelingen der Sanierung angepackt hätten, bescheinigte der Vereinsvorstand eine sehr gute Arbeit.

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Die Beleuchtung stammte zum Beispiel noch von 1986. Dass diese jetzt zugunsten moderner und energieeffizienter LED-Leuchten ausgetauscht worden sei, trage laut Thomas König zu einer deutlich helleren und freundlicheren Atmosphäre bei.

Mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 89 000 Euro beteiligte sich die Stadt Lauda-Königshofen an der Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von rund 167 000. Hierzu gab der Gemeinderat am 25. Februar 2019 seine Zustimmung. Zusätzlich brachte der Badische Sportbund eine Unterstützung in Höhe von 35 000 Euro ein.

Zweijährige Sanierung

Dass die Sanierung zwei Jahre danach abgeschlossen ist, freut auch Stadträtin Annette Vogel ganz besonders.

Sobald es die Situation zulasse, sei ein großes Eröffnungsfest geplant, geplant, um den Abschluss der Maßnahme gemeinsam mit den Vertretern der Stadtverwaltung und der Marbacher Bürgerschaft gebührend zu feiern, wurde angekündigt.

Auch wenn derzeit noch nicht absehbar sei, wann in dem beliebten Stadtteildomizil wieder der reguläre Vereinsbetrieb stattfinden kann, hoffe man umso mehr auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen, damit die lebendige und alle Generationen verbindende Brauchtumskultur erhalten bleibe. Dem pflichtete auch Lauda-Königshofen Bürgermeister Dr. Lukas Braun bei. stv