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Leserbrief - Zum Vorkaufsrecht für das ehemalige Südfleisch-Areal

Was sind die Hintergründe?

Von 
Udo Riedmair
Lesedauer: 

warum sind die Stadtverwaltung, der Bürgermeister und der Gemeinderat der Stadt Lauda-Königshofen daran interessiert, die Arbeitsplätze der FF Taubertaler Fleisch & Wurst GmbH durch städtebauliche Maßnahmen wegzuplanen?

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Der Bürgermeister selbst sagte damals: „Eine vierte Metzgerei könne in Konkurrenz zu den Supermärkten noch einen rentablen Marktanteil erwerben“.

Die Beschäftigten der Taubertaler Fleisch & Wurst GmbH haben sich am Markt mit Qualität und Sicherheit ihrer Produkte behauptet und einen beachtlichen Kundenstamm dadurch erarbeitet.

Dies unterstreichen die zahlreichen Auszeichnungen für Wurstwaren der FF Taubertaler Fleisch & Wurst GmbH, siehe Fränkische Nachrichten vom 21. März 2018.

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In der hauseigenen Produktion am Standort Lauda werden über 150 verschiedene Fleisch- und Wurstartikel hergestellt.

In einer Unterschriftenaktion haben sich über rund 2000 Bürger und Kunden für den Erhalt der Arbeitsplätze ausgesprochen Ein Gericht stellte fest, dass bei einer Schließung nur drei Arbeitsplätze betroffen seien. Dies kann nicht nachvollzogen werden. Bei der FF Taubertaler Fleisch & Wurst GmbH sind zur Zeit über 50 Menschen beschäftigt. Wie wird da gerechnet?

Ein rentabler, regionaler Hersteller wird aus nicht verständlichen Gründen weggeplant, welche Hintergründe spielen da eine Rolle? Das Wohl der Bürger? Persönliche Gründe der Planer?

In einer Radiowerbung wird oft für den Landkreis Main-Tauber geworben, um neue Firmen zu gewinnen und bestehende zu erhalten. Sichere Arbeitsplätze, sehr gute Zukunftsaussichten, alles wird positiv dargestellt. Für Arbeitsplätze in der Stadt Lauda-Königshofen gilt das eher nicht.

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Unsere Gesellschaft hat bisher darauf vertraut, dass Angebot und Nachfrage den Markt regeln. Das wird hier wohl außer Kraft gesetzt. Mit dem Einkaufen in den neu erstellten Handelsgeschäften wird es dann leider nichts. Oh, vielleicht doch im 1-Euro Laden.

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