Dekanat

Wallfahrt soll wieder aufleben

Obmänner des Männerwerks trafen sich

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erha
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Lauda. Nach drei Jahren corona-bedingter Pause fand am Nachmittag des Volkstrauertages im Gasthaus „Goldener Stern“ in Lauda wieder ein Obmännertreffen des Männerwerkes des Dekanats Tauberbischofsheim statt. Dabei ging es in erster Linie um die Frage der „Wiederbelebung“ der Traditionstermine „Morgen bzw. Abend der Besinnung“ und „Dekanatsmännerwallfahrt“, aber auch um das Thema „Kirchenentwicklung 2030“ mit Auswirkungen auf die künftigen Strukturen in der gesamten Erzdiözese.

Dekanatsmännerobmann Hermann Freitag (Zimmern) freute sich, dass neben vielen Männerwerk-Verantwortlichen „vor Ort“ und Dekanatsmänner-Seelsorger Pfarrer Bernhard Metz (Krautheim) auch Pfarrer Stefan Märkl (Lauda) als lokaler Projektkoordinator im bisherigen Dekanat Tauberbischofsheim an diesem Treffen teilnahm.

Wallfahrtsprojekte

Zunächst galt jedoch ein gemeinsames Totengedenken den seit dem letzten Obmännertreffen im November 2019 verstorbenen Teilnehmern der bis dahin jährlichen Männerwallfahrten.

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Pfarrer Metz befasste sich danach mit dem Thema „Wiederankurbelung“ der traditionellen Wallfahrtsprojekte. Aus der Diskussion heraus war eine große Zustimmung dazu erkennbar, eventuell in etwas kleinerem Rahmen und mit näherem Ziel. Die entsprechende Terminplanung sieht als Wallfahrtstage im Jahr 2023 den Sonntag, 7. Mai (St. Gallus, Ladenburg) und für 2024 den Sonntag, 5. Mai (Ellwangen, Schönenberg) vor. Frühere Teilnehmerzahlen dürften dabei, darüber war man sich einig, nach der Pandemie und wegen der Altersstruktur, wohl nicht mehr erreicht werden.

Gruppen zusammenfassen

Das Zusammenfassen von Wallfahrtsteilnehmern aus mehreren Pfarrgemeinden in Busgruppen wurde daher auch als sinnvoll erachtet und sollte zum Gelingen der Dekanatsmännerwallfahrt auch angestrebt werden. Für das nächstjährige Wallfahrtsziel in Ladenburg können die entsprechenden Vorbereitungen bereits zeitgerecht beginnen. Auch der früher übliche „Besinnungs-Morgen oder Abend“ soll wieder stattfinden, dafür sprachen sich die Teilnehmer des Treffens aus.

Diskussionsbedarf herrschte auch beim Thema „Kirchenentwicklung 2030“, nach entsprechenden Informationen von Pfarrer Metz und Pfarrer Märkl über die bekannten Eckdaten, Schwerpunkten und laufenden Vorbereitungen. Das bisherige Dekanat Tauberbischofsheim soll dabei in zwei Kirchengemeinden aufgeteilt werden: Das „Alt-Dekanat“ Lauda (von Assamstadt bis Lauda) wird dabei eine Kirchengemeinde als rechtliche und pastorale Einheit werden, die zweite umfasst demnach den Bereich von Freudenberg bis Tauberbischofsheim. Die Kirchenentwicklung 2030 ist die Antwort der Erzdiözese Freiburg auf die demographischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen der Gegenwart, erfuhren die Teilnehmenden.

Mit der Errichtung der neuen Pfarreien werden auch die derzeitigen Dekanate und Dekanatsverbände aufgelöst.

Gastwirt Gerhard Schwab erinnerte in einem Grußwort an die jahrzehntelangen Zusammenkünfte mit den inzwischen verstorbenen Dekanatsmännerseelsorger Elmar Landwehr und Männerobmann Bürgermeister Erhard Ziegler.

Nach den Dankesworten von Hermann Freitag, dem gemeinsam gesungenen Lied „Großer Gott“ und dem obligatorischen Vesper fand das Obmännertreffen seinen Abschluss. erha