Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen - Beide Pfarrgemeinden zogen wieder betend und singend nach Walldürn / Liane Popp geehrt Wallfahrt hat eine lange Tradition

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Singend und betend pilgerten die Mitglieder der beiden Pfarrgemeinden Königshofen und Lauda wieder nach Walldürn. Rund 130 Pilger waren dabei unterwegs. © Olaf Bamberger

Die Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen pilgerte wieder zu Fuß nach Walldürn.

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Lauda-Königshofen. Die katholische Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen veranstaltete ihre diesjährige Fußwallfahrt zum Heiligen . Blut nach Walldürn. Sowohl Lauda als auch Königshofen pflegen hier eine jahrzehntelange Tradition, welche sich im Pilgergottesdienst in Walldürn auch in verschiedenen Ehrungen von Teilnehmern widerspiegelte.

Nach den Vorarbeiten vieler Helfer machten sich die zwei Pilgerzüge von Königshofen sowie von Lauda auf ihren langen Pilgerweg zu Fuß nach Walldürn auf, wo man rund acht Stunden später zusammen eintraf. Während sich um 2.45 Uhr in der Nacht die Wallfahrer in Lauda versammelten, begann man bereits um 2.30 Uhr in Königshofen, um nach einer kurzen Begrüßung, organisatorischen Hinweisen und einem Segensgebet durch die begleitenden Pfarrer mit dem jeweiligen Pilgerzug zu Fuß nach Walldürn aufzubrechen.

Die Pilgergruppen zogen mit Pfarrer Stefan Märkl von Königshofen aus und Pfarrer Ralph Walterspacher von Lauda aus singend und betend mit Fahnen und Kreuz durch die Ortschaften. Pilgernde, denen die gesamte Strecke zu weit war, schlossen sich unterwegs immer wieder den Pilgerzügen an. Beide Pilgergruppen waren zügig unterwegs und erreichten pünktlich ihre Rastplätze in Buch (Königshofen) und Erfeld (Lauda). Vor allem im Pilgerzug Königshofen setzte sich der Trend der letzten Jahre zu jüngeren Teilnehmern hin fort. So war der älteste Teilnehmer gerade mal Ende 60, während einige Kinder und auch etliche Heranwachsende neu dazugekommen sind. Das machte sich vor allem im Tempo bemerkbar.

Zu einem Pilgerzug vereint

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So lag man gut in der Zeit. Mit 80 Teilnehmern aus Lauda und 50 aus Königshofen vereinte man sich dann in Waldstetten gegen 8.30 Uhr zu einem großen gemeinsamen Pilgerzug. Gesichert von Begleitfahrzeugen, Verkehrssicherungskräften sowie den Ersthelfern der Malteser machten sich dann 130 Pilger auf die letzte anstrengende Etappe nach Walldürn. Neben Pilgern aus diversen umliegenden Städten und Gemeinden waren vor allem aus Lauda-Königshofen Pilgernde dem Aufruf gefolgt.

Letzte Kräfte wurden mobilisiert, als man auf einem eben verlaufenden Weg mit Sicht zu den Kirchtürmen der Basilika den Hinweis „2000 Meter bis zum Haupteingang“ lesen konnte. Dieser Schriftzug wurde wohl durch freundliche Menschen angebracht, um die teils von den Strapazen gezeichnete Pilgerschar für die letzte Wegstrecke zu motivieren.

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An einem besonders schön gelegenen Bildstock neben einem Bauernhof hielt man inne. Pfarrer Walterspacher gab einen letzten geistlichen Pilger-Impuls, bevor es zum eigentlichen Ziel des Pilgerweges in die Basilika ging. Auch in diesem Jahr war der Pilgerschar das Wetter wohlgesonnen. Bei bestem Pilgerwetter kamen alle Pilger wohlbehalten, unverletzt und müde, aber sehr glücklich in Walldürn an.

Ehrung für langjährige Teilnehmer

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Dort zog man unter der musikalischen Begleitung der Musikkapellen Messelhausen und Oberlauda feierlich in die Basilika mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ ein. Außer der Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen waren noch zwei andere Gemeinden mit dabei. Auch Christen und ehemalige Wallfahrende aus der Seelsorgeeinheit, für welche der Fußweg zu weit und zu anstrengend geworden ist, fuhren nach Walldürn, um beim Gottesdienst dabei sein zu können.

Der von Pfarrer Walterspacher gemeinsam mit den Pfarrern Märkl und Feuerstein und Diakon Schnurr zelebrierte Gottesdienst stand unter dem Wallfahrtsmotto „Suche Frieden und jage ihm nach (Psalm 34)“. Die Predigt hielt Pfarrer Märkl. Nach dem Gottesdienst gab es einige Ehrungen für langjährige Wallfahrtsteilnahmen.

So wurde Liane Popp aus Königshofen für 30 Jahre geehrt, Ruth Neckermann (Distelhausen), Dietmar Freidhof (Lauda) und Marianne Schäffner (Königshofen) für 25 Jahre. Unter den Geehrten für zehnmalige Teilnahme war neben Diana Gerner (Heckfeld), Rudolf Hofmann (Lauda), Rita Hönninger (Heckfeld) und Doris Suppinger (Oberbalbach) auch Pilgerführer Richard Feuerstein aus Lauda.

Positives Fazit

Das Fazit der Organisatoren-Teams aus Königshofen und Lauda war schnell gezogen: Eine rundum gelungene Wallfahrt. Die Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen freut sich schon auf ihre nächste Fußwallfahrt nach Walldürn, die am 6. Juli 2019 stattfinden soll. ob