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Vogel- und Naturschutzverein - Sachbeschädigungen machen Mitgliedern das Leben schwer

Vogel- und Naturschutzvereins Königshofen zieht Bilanz

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vns
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Königshofen. Lange musste die turnusgemäße Jahreshauptversammlung des Vogel- und Naturschutzvereins Königshofen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Jetzt wurde dies im Vereinshaus nachgeholt. Die Berichte dokumentierten die eingeschränkte, aber dennoch vielfältige Vereinsarbeit.

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Eine für den Herbst 2020 geplante Baumpflanzaktion mit einer Grundschulabschlussklasse im Biotop Neuberglein musste zwar abgesagt werden, doch konnte die geplante kleine Waldfläche mit 35 verschiedenen Bäumchen im Familienkreis bestückt werden. Die starken Regenfälle im Jahr 2021 begünstigten das Wachstum der Pflanzen.

Die im Frühjahr 2020 gekaufte wertvolle Biotopfläche im Steckelberg wurde artgerecht umgestaltet, mehrere Heckenstreifen auf Stock gesetzt und in einem Grabenbereich komplett herausgenommen.

Sehr schwierig für den Verein ist die zur Zeit gültige Gesetzeslage, wonach für einen Maschinenring andere Gesetze gelten als für den Verein. Dadurch fallen etwa bei der Entsorgung der Althecken neben dem erheblichen Personalaufwand auch Kosten an.

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Im Herbst 2020 hat der Verein in Norddeutschland eine Wellenliege für das „Loki-Schmidt Wechselbiotop Neuberglein“ bestellt, diese wurde am Wildbienenhaus in Königshofen aufgestellt.

Groß war der Schock für die Vereinsmitglieder im April 2020: Ohne Rücksicht auf seltene Orchideen und wertvolle Pflanzenbestände spritzte ein Unbekannter eine ungefähr 1,5 Meter breite Fläche quer durch ein Biotop ab und vernichtete damit die gesamten Pflanzenbestände. Der Täter konnte nicht polizeilich ermittelt werden. So wurden Renaturierungsmaßnahmen notwendig. Dabei konnte erstmals in dieser Biotopfläche am Roten Weg ein Kreuzenzianbläuling bei der Eiablage beobachtet werden.

Mitglieder deckten die alte Wanderspur durch das Vereinsbiotop ab. Sie wurde aufwendig renaturiert und talseits eine neue Wanderspur angelegt. Die neue Wanderstrecke wurde mit Hackschnitzeln abgedeckt.

Maßnahmen zur Erhaltung der Frauenschuhbestände im Gewann Steinbruch Lichtenstein wurden vorgenommen. Die Jahrespflege in den Biotopflächen wurden wie alljährlich von Theodor und Gerlinde Schad sowie der Familie Spinner durchgeführt.

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Größtes Problem sind die Mountainbiker, die in rücksichtsloser Manier durch wertvolle Vereinsbiotope oder auch auf Ackerflächen fahren. Hier sei es nach Meinung des Vereins dringend geboten, dass die Stadt einschreitet. Ausgiebig wurde auch das Thema Wildblumenwiesen diskutiert. Hier gebe es in der Bevölkerung, aber auch bei der Stadt erheblichen Aufklärungsbedarf. Der Verein möchte mehr aufklären.

Auch über den aus Vereinssicht nicht notwendigen Radweg unter der Tauberbrücke an der B 292 sowie über den Hochzeits- oder Familienwald im Überflutungsgebiet der Tauber wurde gesprochen.

Nach dem Bericht des Kassiers Dieter Ilg sowie der Kassenprüfer erteilten die Mitglieder einstimmig Entlastung. vns

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