Hauptversammlung - Der Angelsportverein (ASV) Lauda blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück / Rudi Wartha holt sich zum fünften Mal die "Krone" des Fischerkönigs Verein hat überall seinen Beitrag geleistet

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Feier bei den Petri-Jüngern: Der Angelsportverein Lauda kürte jetzt seinen Fischerkönig 2015, hier (von links) der neue Titelträger Rudi Wartha mit den Zweit- und Drittplatzierten im Wettbewerb, Waldemar Kaiser und Viktor Muschanowski, dazu der Stellvertreter Herbert Kirschner und der Vorsitzende Hubert Arlinghaus.

© Herbert Bickel

Lauda. Diesmal sicherte er sich seinen inzwischen bereits zehnten Pokal: Neben zwei zweiten und drei dritten Plätzen erklomm er nun nämlich gar schon zum fünften Mal den imaginären Thron - Rudi Wartha. Nach zuletzt 2010 holte sich das bekannte Udo-Lindenberg-Double wieder einmal die in jedem Jahr begehrte "Krone" des Fischerkönigs beim Angelsportverein (ASV) Lauda, womit der neue Regent gleich 44 Mitbewerber bei diesem internen Wettkampf hinter sich ließ. Mit dabei auf dem Podest standen die strahlenden Silber- und Bronze-Gewinner, als man jetzt im Kreis der Petri-Jünger die einzelnen Fanggewichte und somit die Endabrechnung dieser Art Meisterschaft präsentierte.

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Mehr als 50 Mitglieder und Angehörige fanden sich im Saal des Gasthofes "Goldener Stern" zur traditionellen Proklamation ein, um hier in erster Linie die neue Majestät hochleben zu lassen, aber ebenso, um den Abschluss einer wiederum erfolgreichen Angelsaison zu feiern. Für ihn selbst ende damit ein ereignisreiches zweites Jahr als Vorsitzender, hob Hubert Arlinghaus hervor, der dem gesundheitlich angeschlagenen Ehrenvorsitzenden Kurt Roth beste Genesungswünsche übermittelte.

Ob die Hauptversammlung mit Satzungsänderung, das gemeinsame Angeln und verschiedene Arbeitseinsätze an der Seeanlage, eine Verpflegungsstation beim Narrenring-Umzug oder ein Stand beim Weinfest in Alt-Lauda - überall habe der ASV seinen Beitrag geleistet, betonte Arlinghaus, der zur Weiterentwicklung des Vereines die Mitglieder um ihre Unterstützung ersuchte.

Der Vorsitzende, der noch den Ausflug an den Brombachsee, ein Freundschaftsfischen mit einem Unternehmen sowie das Betriebsfest der Stadt Lauda-Königshofen auf dem Gelände bei Heckfeld streifte, wandte sich daraufhin vor allem der Apfelernte im Areal als weitere Aktion zu. Die über drei Tonnen Obst hätten dabei knapp 300 Euro erbracht, eine Summe, die der Jugend zu Gute komme, die am 12. Dezember separat bei einer Jahresrückschau ihren Fischerkönig küre, merkte Arlinghaus an, der sich besonders erfreut über den Zuwachs beim Nachwuchs zeigte.

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Angefangen mit vier und gesteigert auf 14 zähle die Gruppe mittlerweile 20 Jugendliche, bekräftigte der Vorsitzende, der anfügte, dass ein Verein nur so überleben könne. Dazu benötige man aber auch erhöhte Aktivitäten seitens der Mitglieder, hieß es.

Mit dem bekannten Slogan leitete Arlinghaus auf die drei gemeinsamen Angeltermine im März, Mai und September über, wozu man 300 Kilogramm Forellen eingesetzt habe. Mit Blick auf die umfangreichen Ergebnislisten hielt der Vorsitzende fest, dass 2015 bei den gefangenen und gewogenen Fischen ein Gesamtgewicht von 111,507 Kilogramm erzielt worden sei, unterteilt in 52,843 Kilo beim früher so bezeichneten Anfischen, 53,072 beim einstigen Pokal- und der Rest beim ehemaligen Königsfischen - alles an den beiden vereinseigenen Heckfelder Seen innerhalb der über fünf Hektar großen Anlage.

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Während hier Alexander Zipf mit 2870 Gramm das erste Fischen vor Waldemar Kaiser (2775) und Wladimir Korotkow (1978) für sich entschied sowie Rudi Wartha mit 6400 Gramm das Zweite vor Waldemar Kaiser (2485) und Viktor Muschanowski (2458) beherrschte, siegte beim finalen dritten Wettstreit mit 5500 Gramm erneut Wartha, der damit Alexander Ber (1792) und Waldemar Kaiser (1558) hinter sich ließ.

11 900 Gramm bedeuten die Spitze

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Ganz oben auf dem Treppchen stand nach der Schlussbilanz somit erneut Wartha, der sich 2015 mit einer Gesamtsumme von 11 900 Gramm die Würde des Fischerkönigs bei den Aktiven sicherte, im üblichen Fall offiziell proklamiert durch die obligatorische Kette. Auf den Plätzen folgten Waldemar Kaiser (6818) und Viktor Muschanowski (4832), die man natürlich ebenso mit einem entsprechenden Pokal bedachte. Gelangten bei den Petri-Jüngern im vergangenen Jahr noch 41 Mitglieder des Laudaer Zusammenschlusses in die Wertung, so wies die 2015er-Liste des Angelsportvereines diesmal 45 Personen aus, die sich an den drei verschiedenen Wettbewerben beteiligten. Auch dank dieser kleinen Steigerung schaut man beim ASV mit viel "Petri Heil" hoffungsvoll in die Zukunft. bix