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Verwaltungs- und Finanzausschuss - Tafelladen der Diakonie soll jährlich 3000 Euro erhalten

Unterstützung für wertvolle Arbeit

Von 
Diana Seufert
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Der Tafelladen der Diakonie in der Laudaer Josef-Schmitt-Straße soll eine finanzielle Hilfe erhalten. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss der Stadt Lauda-Königshofen entschied dies einmütig. © Piers Schulz/Diakonie

Die Stadt Lauda-Königshofen unterstützt den Tafelladen vor Ort. Mit einem einmütigen Votum stimmte der Verwaltungs- und Finanzausschuss einem jährlichen Zuschuss von 3000 Euro zu.

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Lauda-Königshofen. Es war eine kurze öffentliche Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses der Stadt am Montag im Rathaussaal. Auf dem Tisch, an dem sonst immer Siegfried Neumann saß, brannte eine Kerze. Mit der Erinnerung an den Fraktionsvorsitzenden von SPD/Freie Bürger, der am 31. Oktober gestorben ist, wurde die Tagesordnung schnell abgearbeitet.

Bürgermeister Dr. Lukas Braun verwies auf ein Schreiben des Diakonischen Werks, das den Tafelladen in der Josef-Schmitt-Straße in Lauda betreibt, mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Die Spendenbereitschaft der Bürger für die vier Tafelläden im Kreis sei hoch, so der Rathauschef. „Es geht aber auch um die Planbarkeit über das ganze Jahr“, machte er deutlich, dass man dem Wunsch auf einen Zuschuss zur Weiterführung der wichtigen Einrichtung nachkommen will. Eine Grundfinanzierung vonseiten der öffentlichen Hand ist für ihn nachvollziehbar.

Auf die Stadt kommen Kosten von jährlich 3000 Euro zu. Zudem gibt es Gespräche mit den Nachbarkommunen über weitere 1000 Euro. Auch der Kreis werde sein Scherflein betragen, machte Fachbereichsleiterin Sabine Baumeister deutlich. „Wir wollen diese Institution erhalten. Sie verhindert nicht nur, dass Lebensmittel vernichtet werden, sondern ermöglicht auch, dass sozial Schwache mit Würde einkaufen können.“

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Zustimmung zu dieser finanziellen Unterstützung gab es von allen Fraktionen. Herbert Bieber (FBL) fand es bedauerlich, dass in einem solch reichen Land wie Deutschland überhaupt Menschen auf das Angebot der Tafel angewiesen sind. Gleichzeitig sei es traurig, dass Kommunen unterstützend eingreifen müssen.

„Die Tafeln machen hervorragende Arbeit und sind für Menschen mit einen kleineren Geldbeutel wichtig“, fand CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Hess. Um den Fortbestand zu sichern, sei man als Stadt gefragt, gerade auch wegen der überschaubaren Summe.

Für die SPD/FB signalisierte Jörg Aeckerle Zustimmung. „Wir können uns den Betrag leisten und sollten der Bitte nachkommen“, betonte er. Denn für Aeckerle war klar: „Mit unserem Beitrag zeigen wir auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dass wir ihre Arbeit schätzen.“

Der Beschluss der Ausschussmitglieder auf eine jährliche Finanzspritze ab 2022 für den Tafelladen Lauda-Königshofen erfolgte daher einstimmig.

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Redaktion Hauptsächlich für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim im Einsatz

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