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Jahreshauptversammlung - Der FV Lauda blickt mit Zuversicht in die weitere Zukunft

Trotz verpasstem Aufstieg gut aufgestellt

Von 
Herbert Bickel
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Lauda. Alle relevanten Redner lobten einen lange nicht mehr gekannten Zusammenhalt und vor allem eine aktive erste Mannschaft: „Die Truppe bringt sich auf allen Ebenen ein“, hieß es nun bei der Hauptversammlung des FV Lauda auf der Terrasse des Sportheimes.

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Unter Leitung des seit knapp einem Jahr amtierenden Präsidenten Kristofer Schädle löste lediglich die Erhöhung der Beiträge bei den rund 50 Mitgliedern (von derzeit 245) eine kleinere Diskussion vor der Billigung aus.

Zufriedenheit bei Mitgliedern

Zufriedenheit herrschte im weiten Rund, wobei man die Mannschaft auf einem guten Weg sah. Als erfreulich werteten die Zuhörer ebenfalls bei den umfassenden Berichten den unverkennbaren und entsprechend beklatschten Aufschwung innerhalb der Jugendabteilung (siehe Extra-Bericht) und registrierten als positives Zeichen ebenso das kleine Plus in der Kasse, während man sich einig zeigte, die Ehrungen auf eine eigene Veranstaltung zu Beginn der Sommerferien zu verschieben.

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Vom FV als der „sportlichen Nummer eins im Stadtgebiet“ sprach der Repräsentant der Verwaltung, Stadtrat Dominik Martin, ehe der stellvertretende Sportkreisvorsitzende Uwe Schultheiß die körperliche Betätigung als „unheimlich wichtig“ innerhalb der oft bewegungsarmen Gesellschaft bezeichnete.

Bedauerlicherweise falle es immer schwerer, Helfer zu finden, eine echte Herausforderung für alle Vereine, so Schultheiß, der dazu aufrief, „junge Kräfte heranzuziehen“.

Als „junge Kraft“ gilt ebenso noch Präsident Kristofer Schädle, der nach dem Totengedenken sowie dem Verlesen des Protokolls zur Hauptversammlung im Juli vergangenen Jahres durch Schriftführer Rainer Ruppert erst einmal auf den Reigen rund um den möglichst grünen Rasen überleitete.

Zum zurückliegenden meist intensiven Zeitraum spannte dabei der führende Kopf des Vereins den Bogen vom Einstieg in die Saison 2021/22 mit der Auftaktniederlage im Verbandspokal über die gute Hinserie bis zur klaren Qualifikation in die Aufstiegsrunde mit dem letztlich undankbaren zweiten Tabellenplatz, der die Relegation und das Scheitern kurz vor dem Ziel nach sich zog.

„Ein Sieg mehr hätte den Direktaufstieg in die Verbandsliga Nordbaden bedeutet“, bilanzierte Präsident Kristofer Schädle, der dennoch der ersten Mannschaft ein dickes Lob zollte – nicht nur als sich geschlossen zeigendes Team für die jeweilige Leistung auf dem Spielfeld, sondern vor allem auch für den aktiven Beitrag bei den verschiedenen Arbeitseinsätzen.

Personelle Veränderung

Nach einem Abstecher zum umgesetzten Projekt der Spielstandanzeige benannte Schädle die künftigen personellen Veränderungen im neuen Aufgebot für 2022/23, bevor der nach zwei Jahren seinen Stuhl räumende Trainer Sascha Hübner in seine abschließende Betrachtung auch Erkenntnisse des sportlichen Leiters Thorsten Stranak mit einfließen ließ.

Der 28-köpfige Kader sei von vielen Verletzungen gebeutelt worden, bedauerte der Coach, der ausdrücklich die „tolle Zusammenarbeit“ betonte, um damit überzuleiten zu Hauptkassierer Jochen Schildger, der das Budget erläuterte und die Investitionen aufzählte.

Wie der gewissenhafte Chef der „stabilen Finanzen“ neben unerfreulichen Preissteigerungen und erhöhten Kosten allerdings in erster Linie festhielt, verzeichne man auch positive Aspekte wie ein deutliches Plus bei der Grill-AG und einen verstärkten Besuch seitens der Zuschauer.

Wichtige Instandhaltungen

Die Instandhaltungen auf dem Sportgelände seien ein wichtiges Thema, verdeutlichte der ebenfalls dritte Vorsitzende, der mehr Unterstützung anmahnte, ehe er im Vorgriff auf die später zu beschließende Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für eine breite Zustimmung warb, habe man doch seit 15 Jahren nicht mehr an dieser Stellschraube gedreht. Keine Beanstandungen im finanziellen Bereich erkannte danach auch namens seines Kollegen Robert Schömig der Kassenprüfer Manfred Roth, der die Entlastung beantragte, ein Anliegen, das in ein einmütiges Votum mündete.

Mit dem vorherigen Präsidenten Gerhard Schmetzer als Wahlvorstand bestätigten die Mitglieder Karlheinz Wolf für die nächsten zwei Jahre als stellvertretenden Vorsitzenden, bevor man nach einer Änderung der Satzung die Anzahl der Beisitzer erhöhte.

Neu hinzu kam hier Jonas Neckermann, während man Hans Haas und Harald Ruppert erneut berief, vervollständigt durch Helmut Fading, Jörg Heizmann, Hans-Joachim Hehn, Manfred Münkel und Ralf Kuhn. Keine Debatte gab es um die Platzkassierer Joachim Geisler und Bernhard Spies, während etliche Posten wie Sportlicher Leiter, Werbeberater oder Vergnügungswart unbesetzt blieben.

Nach mehreren Wortmeldungen bewilligten die Mitglieder schließlich noch die von der Vereinsspitze vorgeschlagene Anhebung der Beiträge; in den vier unterschiedlichen Bereichen bedeutet dies künftig eine jährliche Verteuerung zwischen fünf und 15 Euro.

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