Städtebau - Bundesverwaltungsgericht gibt in letzter Instanz grünes Licht für das Vorkaufsrecht / Gelände wird komplett überplant Stadt darf das ehemalige Südfleisch-Areal nun kaufen

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thos
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Die Stadt Lauda-Königshofen darf nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts das Südfleisch-Areal kaufen und kann das Gelände nun überplanen. © Thomas Schreiner

Lauda-Königshofen. Nach sechs Jahren wird 2018 der Stadt Lauda-Königshofen endgültig das Vorkaufsrecht für das Südfleisch-Areal in Lauda durch den Verwaltungsgerichtshof zugesprochen. Doch die Firma Taubertäler Fleisch und Wurst (Förster) legt Widerspruch gegen ein Revisionsverbot ein, scheitert dann aber doch in letzter Instanz vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

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Damit ist klar: Die Stadt Lauda-Königshofen kann von ihrem 2012 geltend gemachten Vorkaufsrecht für das Südfleisch-Areal Gebrauch machen und es erwerben. Das soll nun 2019 geschehen.

In der Novembersitzung beschloss der Gemeinderat deshalb, das Gelände anschließend an einen Investor zu verkaufen. Auf dem Gelände sollen ein Café am offenen Bachlauf sowie verschiedene Fachmärkte wie etwa für Sportartikel, Schuhe und Textilien sowie ein „Foodcourt“ mit Bäcker und Metzger auf dem rund 6400 Quadratmeter großen Gelände errichtet werden. thos