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Staatssekretär zu Gast - Junge Union präsentierte Dr. Patrick Rapp Lauda-Königshofen

Staatssekretär Rapp zeigt sich beeindruckt vom Taubertal

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mae
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Vom herrlichen Ausblick vom Laudaer Altenberg zeigte sich auch Staatssekretär Dr. Patrick Rapp (Dritter von links) sichtlich beeindruckt. © Matthias Ernst

Main-Tauber-Kreis. Großes Lob verteilte der Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Patrick Rapp bei seinem Besuch im Mittleren Taubertal. „Sie haben hier viele Rohdiamanten, die noch geschliffen werden müssen“, attestierte Rapp der Region nach Abschluss seines Besuches.

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Auf Einladung der Jungen Union Lauda-Königshofen (JU) war er erstmals im nördlichsten Landkreis von Baden-Württemberg unterwegs. Begrüßt wurde Rapp vom Stadtverbandsvorsitzenden der JU Lauda-Königshofen Marco Hess, bevor man sich im Rathaus mit Bürgermeister Dr. Lukas Braun traf. Dabei wurde schnell deutlich, wie sehr die Region auf die beiden Felder Tourismus und Wirtschaft setzt.

Beide Gebiete ergänzen sich, denn der Tourismus fördere auch eine gesunde Wirtschaft, so Rapp. Braun verwies darauf, dass man auf die steigenden Zahlen von Wohnmobilisten in der Stadt reagiert hat und viele neue Wohnmobilstellplätze ausgewiesen hat. Sie seien zwar noch nicht alle perfekt, aber man baue sie stetig aus.

Bei einem Gang zu Fuß vom Rathaus zum Hotel Rebgut in den Weinbergen von Lauda war Rapp überwältigt von der abwechslungsreichen Landschaft mit ihren weiten Blicken ins Taubertal. Im Rebgut kam es zu einem Austausch mit Vertretern der heimischen Wirtschaft. Inhaber Dr. Günther Wobser warb dabei für eine staatliche Förderung der Brainstation im alten Bahnhof in Lauda, die aktuell entsteht und eine Art Zukunftslabor für die Wirtschaft werden soll.

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Im Dialog mit Vertretern aus Handwerk, Handel und Industrie zeigte sich Rapp gut informiert über die Gegend und ihre Probleme.Hess führte aus, dass der Dialog mit dem Mittelstand und Handwerk ein „Herzensanliegen der JU“ ist.

Weiter ging es nach Beckstein. In der Winzergenossenschaft begrüßte die Gruppe Michael Spies. Die Genossenschaft sieht sich als ein großer Werber für die Tourismusregion. Man bietet in Beckstein viele Facetten für einen erholsamen Urlaub, auch wenn man abseits des Haupttales der Tauber liegt. Die Forderung, nicht nur auf die Hauptachse zu setzen, sondern das gesamte Gebiet zu vermarkten, konnte Staatssekretär Rapp nur unterstützen. Zukünftig wird staatliche Förderung nur noch in sechs Großgebiete fließen. Das Gießkannenprinzip habe ausgedient, stellte er klar. Die Region im Norden von Baden-Württemberg mit dem Lieblichen Taubertal, dem Odenwald und der Region um Heilbronn müsse sich zukünftig gemeinsam um Touristen bemühen und noch mehr zusammenarbeiten.

Den Abschluss des Besuchs bildete die Brennerei von Dieter Braun. Hier wurde die Problematik der kleinen Brennereien und die Rohstoffbeschaffung thematisiert. Immer mehr Obstbäume verschwinden aus der Gegend und die Brenner haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt in der Landschaft zu erhalten, wo immer möglich.

Tief beeindruckt verabschiedete sich Rapp und versprach, die gewonnenen Eindrücke bei einem kommenden Besuch im Taubertal zu vertiefen. mae

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