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Staatssekretär in Lauda: Mehr als nur ein Symbol

Diana Seufert zum Besuch des Staatssekretärs Theurer

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Diana Seufert
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Wenn ein Politiker aus Berlin aufs Land kommt, um sich die Situation vor Ort anzuschauen, hat das oft nur einen symbolischen Charakter. Denn die Entscheidungsträger sitzen meist an anderen Stellen. Und die verlassen sich häufig mehr auf die Aktenlage als auf den lokalen Augenschein.

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Beim Besuch von Michael Theurer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, jüngst in Lauda-Königshofen dürfte dies anders sein: In die Beseitigung des doppelten Bahnübergangs an der B 292 in Königshofen und in die künftige Ortsumgehung Königshofen könnte mehr als nur Bewegung kommen. Zum einen hat Bürgermeister Dr. Lukas Braun bereits mit Verkehrsminister Volker Wissing Kontakt aufgenommen, zum anderen war sein Staatssekretär Michael Theurer nicht wirklich angetan vom Status quo beim doppelten Bahnübergang. Ein neuer Ansatzpunkt könnten dabei für ihn auch die langen Schließintervalle sein.

Theurer war ein aufmerksamer Zuhörer, der die Dringlichkeit erkannt und auch Unterlagen angefordert hat. Zwar ist auch er nicht derjenige, der schließlich das Okay für die Umsetzung der Planung gibt – weder beim Bahnübergang noch bei der Ortsumgehung Königshofen.

Aber ein Wort aus dem Verkehrsministerium hat Gewicht bei den Entscheidungsträgern. Und darauf hoffen und bauen Bürgermeister Braun und Landrat Christoph Schauder. Denn es wird nicht mehr viele Möglichkeiten geben, die beiden Projekte umzusetzen.

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Und diese Realisierung sollte Hand in Hand gehen, will man für die Bürger in Königshofen und im ganzen Kreis eine Verbesserung erreichen.

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