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Josef-Schmitt-Realschule

Siegfried Walz geht nach 41 Dienstjahren in den Ruhestand

Konrektor Steffen Siegert wechselt nach zehn Jahren in dieser Position zum Schulamt nach Künzelsau

Von 
jsr
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Abschied nehmen, hieß es an der Josef-Schmitt-Realschule in Lauda-Königshofen (von links): Schulleiter Jochen Groß, Lena Baier, Siegfried Walz, Lisa Hemberger und Steffen Siegert. © JSR

Lauda-Königshofen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler für die nächsten sechs Wochen freudig die Schule verlassen hatten, traf sich das Kollegium der Josef-Schmitt-Realschule (JSR) zur feierlichen Verabschiedung von vier Lehrerinnen und Lehrern aus ihren Reihen.

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Siegfried Walz, der seit 2013 an der JSR unterrichtet, geht nach 41 Jahren im Schuldienst des Landes Baden-Württemberg mit Erreichen der Altersgrenze zum 1. August in den wohlverdienten Ruhestand. Schulleiter Groß würdigte Walz als Vertreter einer Generation, die das „gegenseitige Treueverhältnis“ zwischen Dienstherrn und Beamten noch ernst nahmen. Dies spiegelte sich unter anderem in der hohen Einsatzbereitschaft und der außergewöhnlichen Flexibilität bis zum letzten Arbeitstag wider. „Siegfried Walz hat gesehen wo es hakt und von sich aus seine Hilfe angeboten“, führte Groß aus. Er bedankte sich mit der Anmerkung, dass die Zusammenarbeit mit Walz für ihn immer sehr positiv war und wünschte ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und Gottes Segen. Der Dienstälteste Markus Hiller sprach Walz den Dank und die Anerkennung des Kollegiums aus. Er hob dabei insbesondere seine große Begeisterungsfähigkeit für das Fach Geschichte hervor und übergab unter anderem einen Verdienstorden als Geschenk.

„Was sagt man einem Kollegen und Freund zum Abschied, wenn die Leistungen und Verdienste dieses Mannes gar nicht in Worte gefasst werden können“, fragte sich Schulleiter Groß zu Beginn seiner Würdigung des scheidenden Konrektors Steffen Siegert. Nach ziemlich genau zehn Jahren Tätigkeit als stellvertretender Schulleiter an der Josef-Schmitt-Realschule könne man zusammenfassend sagen, dass Siegert ein „absoluter Glücksfall“ für die JSR gewesen sei. Siegert habe sich sprichwörtlich von früh morgens bis spät abends für die Schule engagiert. „Halbe Sachen gab es nicht“, so Groß, „erst wenn etwas perfekt war, habe Siegert aufgehört an dem entsprechenden Projekt zu feilen“.

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Stellvertretend für sehr viele Tätigkeitsbereiche nannte er die Digitalisierung der Schule und des Unterrichts, die Bewältigung der Corona-Einschränkungen, die Schärfung des Realschul-Profils und die Außendarstellung der Schule. Ein erstes Highlight sei die Vorbereitung der Fremdevaluation im Jahr 2013 gewesen. Seit diesem Zeitpunkt habe Siegert alles dafür getan, zukünftig nicht mehr nur zu reagieren, sondern vorausschauend zu agieren und Vorreiter zu sein. Seine Aufgaben als „ständiger und allgemeiner“ Vertreter des Schulleiters nahm Siegert mehr als vorbildlich war.

Groß ging auch darauf ein, wie gerne Steffen Siegert unterrichtete. „Du konntest dabei nicht nur auf einen großen Schatz an digitalen und analogen Methoden zurückgreifen. Es war dir dabei immer wichtig, dass deine Schülerinnen und Schüler einen möglichst großen Entfaltungsspielraum hatten und selbst Lösungswege suchen mussten“, bescheinigte ihm der Schulleiter. Seine Klassen hätten Siegert für seinen Unterricht, aber auch für seinen Umgang mit ihnen sehr geschätzt, lobte Groß. Siegert sei zwar nicht mehr täglich als Konrektor an der Schule tätig, ihn tröste aber, dass es in seiner neuen Funktion als Schulrat am Schulamt Künzelsau weiterhin viele Berührungspunkte und Kontakte geben werde.

Die Kolleginnen Heike Hiller und Helene Schwarz bedankten sich beim scheidenden Konrektor im Namen der Schülerinnen und Schüler sowie im Namen der Kolleginnen und Kollegen. Einige Klassen hatten sich dazu Beiträge ausgedacht und zu einem Film zusammengeschnitten. Ein großer Regenschirm mit den Unterschriften aller Schüler komplettierten diesen Dank als ein Zeichen der großen Wertschätzung.

Referendarin Lena Baier wird ihre Junglehrerinnenzeit an der Abt-Bessel-Realschule in Buchen verbringen. Neben der Schulleitung wünschten ihr auch ihre Mentoren Bianca Meyer und Matthias Frede weiterhin viel Freude an der Lehrertätigkeit.

Wohnortnah wird zukünftig die seit 2017 an der JSR unterrichtende Lisa Hemberger eingesetzt werden. Die Fahrzeit an die Konrad-von-Dürn-Realschule Walldürn wird sich mehr als halbieren und somit sicherlich für mehr Lebensqualität sorgen. Für das Kollegium sprach Ihr Kathrin Hartwig Dank, Anerkennung und gute Wünsche aus. jsr

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