Evangelische Kirche - Gerald Winkler ist ab Samstag, 9. September, neuer Pfarrer für Lauda, Gerlachsheim und Heckfeld / Bekennender Fußballfan Schwerpunkt wird die Seelsorge sein

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Thomas Schreiner
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Der neue evangelische Pfarrer von Lauda: Der 41-jährige Gerald Winkler will seinen Schwerpunkt auf die Seelsorge setzen, ist aber auch als ehemaliger Schiedsrichter bekennender Fußballfan.

© Thomas Schreiner

Die Evangelische Kirchengemeinde Lauda hat wieder einen Pfarrer. Gerald Winkler tritt am Samstag, 9. September, seine neue Stelle an..

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Lauda. Gerald Winkler ist bekennender Fußballfan. Nicht nur, dass der Vereinsschal seines Lieblingsclubs SC Freiburg an der Garderobe im Flur des Pfarrhauses in Lauda hängt, er absolvierte auch eine Schiedsrichter-Ausbildung beim Badischen Fußballverband. Sechs Jahre war er für den Fußballkreis Buchen in dieser Funktion für seinen Heimatverein SV Großeicholzheim tätig. Dadurch kennt er nicht nur viele Dörfer in der Region, sondern auch Oberlauda oder Heckfeld, das nun in seinen neuen beruflichen Wirkungskreis fällt. "Dort hatte ich damals auch schon gepfiffen", lacht der sympathische 41-Jährige, als ihn die FN nun während seines Umzuges in das Pfarrhaus neben der Friedenskirche besuchten.

Überhaupt ist Pfarrer Gerald Winkler mit der Region eng verbunden. Aufgewachsen in Großeicholzheim im benachbarten Neckar-Odenwald-Kreis besuchte er das Burkhart-Gymnasium in Buchen. Nach dem Abitur und dem Zivildienst im Krankenhaus in Mosbach zog er mit Beginn des Studiums der evangelischen Theologie erst einmal in die weite Welt hinaus.

Heidelberg, Leipzig aber auch Wien, Mexiko und ein Jahr bei den Waldensern in Montevideo/Uruguay waren Stationen.

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Sein Vikariat absolvierte er dann in Mannheim, anschließend folgten Einsätze als Übergangsvertretung für ein halbes Jahr im nahen Dainbach, Bobstadt und Sachsenflur, als Stadtpfarrer in Sinsheim sowie in Auenheim, einem Stadtteil von Kehl im Ortenaukreis. Zum Schluss fungierte er als "Springer" in Emmendingen und Denzlingen.

"Ich bin sehr dankbar für meine bisherigen Stationen, die mir sehr viele menschliche Kontakte aber auch viel Erfahrungen vermittelten." Jetzt sei aber der Wunsch in ihm aufgekommen, einmal längerfristig an einem Ort zu bleiben, zumal der neue Pfarrer seit Mai dieses Jahres mit einer gebürtigen Kolumbianerin verheiratet ist. "Ich freue mich sehr darauf, zusammen mit meiner Frau wieder heimisch werden zu können", freut sich Gerald Winkler auf seine neue Wirkungsstätte im Taubertal und die Menschen hier.

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Die Pfarrstelle in Lauda habe ihn angesprochen, weil die Kirchengemeinde nicht so klein, aber auch nicht so groß sei. Ebenso war ihm die Infrastruktur wichtig, erklärt er die Intention seiner Bewerbung. In Lauda passe alles. Den Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit für die Evangelischen in Lauda, Gerlachsheim und Heckfeld will er vor allem in der Seelsorge setzen. "Das Faszinierendste ist, dass man als Pfarrer mit allen Menschen zu tun hat und sie begleiten kann, von klein bis groß, in Freud und Leid. Das ist wie ein Geschenk, das man jeden Tag neu auspacken darf. Da ist jeder Tag irgendwie anders", sagt der neue Pfarrer.

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Seinen Urlaub in den zurückliegenden drei Wochen nutzte Gerald Winkler, um sich im Pfarrhaus einzurichten. Dabei knüpfte er bereits die ersten Kontakte zu den Laudaer Bürgern. Und wie es sich für einen echten Fußballfan gehört, galt da natürlich auch schon die ein oder andere Frage dem FV Lauda, dessen Spiele Gerald Winkler künftig sicherlich mit großem Interesse verfolgen wird.

Redaktion