Leserbrief - Zu „ICE passiert Knoten Lauda“ (FN, 21. April) Reiseträume aufleben lassen

Von 
Oliver Schulz
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Sicherlich kann man davon träumen, dass der ehemalige Bahnknoten Lauda im Personen-Fernverkehr wieder einmal an Bedeutung gewinnt. Vielleicht fährt in den nächsten Jahren eine Spar-Variante des ICE, sprich ein IC als Fernzug über die Strecke, doch das wird noch lange dauern.

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In Zeiten von Stunden- oder Zweistundentakt bedienten Strecken haben Sprinterzüge oder Direktverbindungen, die ein attraktives umsteigefreies Reisen ermöglich, keinen Platz. Auch die heutige Vielzahl an Fahrzeugtypen, Bahnunternehmen und nicht zuletzt die Auftraggeber(Bundesländer) oder auch DB Fernverkehr machen es nicht leichter, einige dieser Direktverbindungen wieder aufleben zu lassen.

War es doch schön, umsteigefrei von Lauda – zum Großteil auch von anderen Bahnstationen aus dem Taubertal – nach Hamburg, Dortmund, Bamberg, Hof, Tübingen, Heidelberg, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Wiesbaden, Ulm, Kempten, Friedrichshafen und auch nach Erfurt zu reisen. Aber man kann ja träumen . . .