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Senioren-Union - Diskussion beim Stammtisch des Stadtverbands

Plädoyer für Wasserkraft

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Lauda-Königshofen. Gesprächsthema beim Stammtisch des Stadtverbandes der Senioren-Union war, neben dem russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, die beabsichtigte Abkoppelung der Einspeisevergütung für Wasserkraftwerke bis zu einer Leistung von 500 Kilowatt.

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Vielen Wasserkraftwerken entlang der Tauber droht nach den Vorstellungen des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin das endgültige Aus, sollten sie ab 2023 nach Inkrafttreten des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG) für ihre Leistung bis 500 Kilowatt keine Einspeisevergütung mehr erhalten. Unverständlich bleiben dabei die Argumentation, der Zeitpunkt und der Absender, denn jede Kilowattstunde Strom aus Wasserkraft senkt den Bedarf an Energieimporten, den Stromverbrauch aus Kohle, Atom und Gas und den Ausstoß an CO2.

Im Main-Tauber-Kreis erzeugen mehr als 40 solcher „kleinen“ Wasserkraftanlagen Strom, die meisten zwischen Röttingen und Wertheim; alle sind auf Umweltverträglichkeit geprüft. Gegebenenfalls werden sie bei Bedarf nachgerüstet. Wasserkraft ist keinen Tag-Nacht-Schwankungen unterworfen, speicherfähig und flächensparend.

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Mit den Kraftwerksbetreibern setzt sich die Senioren-Union gegen die Pläne des Wirtschaftsministeriums zur Wehr und bittet, sie nicht weiter zu verfolgen, um diese grüne Energiequelle auch in dieser Größenordnung weiter zu nutzen.

Darüber hinaus wurde über Hilfsmaßnahmen für die zur Zeit überforderte Tafel gesprochen. Es fehlen Mehl, Reis und andere Lebensmittel. Auf Initiative der Senioren-Union haben die Bürgerstiftung und die Taubermühle Kuhn aus Markelsheim den aufgrund des Ukrainekrieges hervorgerufenen Engpasses bei Mehl beim Tafelladen in Lauda behoben und 200 Kilogramm des dringend benötigten Weizenmehls zur Verfügung gestellt.

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