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Sport für Hund und Mensch - Erstes Klostercup-Agility-Pfingstturnier beim VfB Messelhausen seit drei Jahren

Perfektes Zusammenspiel nötig

Von 
Peter D. Wagner
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Über sehr viele Teilnehmer und Besucher konnten sich auch in diesem Jahr die Organisatoren des Klostercup-Pfingstturniers im Agility-Hundesport freuen. Es fand auf dem Gelände des VfB Messelhausen statt. © Peter D. Wagner

Messelhausen. Sehr gute Teilnehmer- und Besucherzahlen verzeichnete dieses Jahr wieder das Klostercup-Pfingstturnier im Agility-Hundesport auf dem Gelände des VfB Messelhausen.

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Nach Corona bedingter Zwangspause fand das Turnier erstmals wieder seit Juni 2019 statt. Veranstalter war die Abteilung Hundesport des VfB Messelhausen. Bei geradezu idealen Wetterbedingungen an allen drei Turniertagen hatten nicht nur die insgesamt rund 230 Teilnehmer nebst ihren Vierbeinern aus dem ganzen süd- und südwestdeutschen Raum sowie darüber hinaus sichtlich viel Spaß. Es waren auch wieder zahlreiche Zuschauer aus Messelhausen und benachbarten Ortschaften zu Gast.

Während der drei Turniertage logierte ein erheblicher Teilnehmerteil in Campingzelten, Wohnwägen und Campingmobilen vor dem Sportgelände. Und so fanden abends zahlreiche Teilnehmer zu gesellschaftlichen Runden zusammen. Viele waren schon am Donnerstagabend ein, zumal am Freitag ein Trainingsseminar auf dem Programm stand.

Bei der über vier Jahrzehnte alten Hundesportart Agility werden die Bewegungsfreude, Geschicklichkeit und Schnelligkeit eines Hundes genutzt und gefördert. Dabei muss ein Vierbeiner unter Anleitung seines Besitzers einen mehrere Hindernisse umfassenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge und innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst fehlerfrei absolvieren.

Gleichzeitig müssen Tier und Mensch als Team eng und exakt zusammenarbeiten, denn Agility stellt nicht nur an den Hund, sondern auch an den Halter hohe Anforderungen.

Einerseits zeigt der Hundeführer mit Körpersprache und akustischen Signalen dem ohne Halsband und Leine gänzlich freilaufenden Vierbeiner den Weg, andererseits darf der Halter weder den Hund noch die Hindernisse berühren. Die Klassements der „sechsbeinigen Teams“ differenzieren sich unabhängig von der Rasse vor allem nach der Größe und der altersbedingten Leistungsklasse eines Hundes.

Die Agility-Turniere der Hundesportabteilung des VfB Messelhausen haben sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Bewirtet wurde die Veranstaltung im Sportheim durch das VfB-Team. Die eigenständige Abteilung Hundesport gibt es beim VfB Messelhausen seit Ende März 2013. Ihr Hauptaugenmerk liegt im Bereich Agility Sport. „Die Abteilung Hundesport hat beim VfB Messelhausen inzwischen eine zentrale Bedeutung, weil sie sowohl unserem Verein als auch unserer Sportanlage einen Zweck gibt, nachdem der Fußball fast komplett in den Hintergrund getreten ist“, bekräftigten Christian Hofmann und Reinhold Wülk, Mitglieder des vierköpfigen Vorstands.

Beginn war mit einem eintägigen Turnier im Jahr 2013. Seitdem finden auf dem VfB-Gelände in der Regel am Pfingstwochenende mehrtägige Agility-Turniere inklusive Klostercup mit Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet und teilweise benachbarten Ausland statt. Bislang absoluter Höhepunkt der Turniere in Messelhausen war die Deutsche Agility-Meisterschaft im September 2017. „Für viele Teilnehmer ist die Veranstaltung geradezu Kult, so dass sie immer wieder zu den Turnieren kommen“, berichtete Silvia Volz, Leiterin der VfB-Hundesportabteilung. Inzwischen seien rund 50 bis 60 Prozent der Teilnehmer Stammgäste.

Kein Wunder, dass der Klostercup mittlerweile einen guten Namen bei Agility-Sportlern in ganz Deutschland hat. Die Gewinner erhalten einen Wanderpokal, der nach dem dritten aufeinanderfolgenden Sieg mit demselben Hund behalten werden darf. Dies war heuer erstmalig der Fall, nachdem Jörg Schwarz aus Kornwestheim mit seiner Hündin erneut als Sieger in der Kategorie „small“ hervorging. Im kommenden Jahr feiert der Cup sein zehnjähriges Bestehenfeiern. „Sowohl die Turniere und der Klostercup als auch die Bewirtung haben sich bei den Teilnehmern und bei den Besuchern etabliert“, unterstrich Ortsvorsteher Hans-Christian Braun.

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