Fußball - Auszeichnung für den FV für seine neue App durch die Sepp-Herberger-Stiftung / Festabend in Mannheim Oberlauda im bundesweiten Rampenlicht

Von 
Reinhard Haas
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Nach der Preisübergabe in Mannheim stellten sich von links Clemens Frede (IT stifter-helfen), Marco Kuhn, Christoph Don (beide FV Oberlauda), Bernd Leuker (SAP-Vorstand und Laudator) und Ronny Zimmermann (Präsident des Badischen Fußballverbands) dem Fotografen.

© Carsten Kobow

Oberlauda. Im Kongresszentrum Rosengarten Mannheim erhielten am Freitag 13 Fußballvereine die Sepp-Herberger-Urkunde. Seit vielen Jahren zeichnet die älteste Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes mit der Urkunde auf Vorschlag der DFB-Landesverbände Fußballvereine für besonderes Engagement aus. In den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein sowie Sozialwerk wurden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 58 000 Euro vergeben.

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Erstmals wurde mit dem Softwarekonzern SAP eine eigene Kategorie "Fußball Digital" ausgelobt. Der DFB-Premiumpartner unterstützt so zusammen mit dem IT-Spendenportal stifter-helfen.de das Stiftungswirken.

Und genau in dieser letzten Kategorie durfte natürlich der Fußballverein Oberlauda nicht fehlen, macht doch seit gut einem Jahr die von Marco Kuhn kreierte "FV-App" im Netz und bei allen Freunden und Interessierten so richtig Furore.

Die Beliebtheit dieser App warf auch den ursprünglichen Plan von der mehrfachen Aktualisierung wöchentlich über den Haufen, sie geschieht inzwischen je nach Bedarf mehrmals täglich. Marco Kuhn durfte in dieser Angelegenheit auf besondere Einladung hin in der Sportschule Schöneck referieren, dies veranlasste wiederum die Redakteure des Verbandsorgans "imspiel" vom Badischen und Württembergischen Fußballbund einen aktualisierten Zeitungsbericht aus der Tagespresse für die Dezemberausgabe zu übernehmen und das wiederum zog eine Nominierung bei der Sepp-Herberger-Stiftung nach sich.

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Der FV-Vorsitzende Christoph Don und Marco Kuhn konnten also am Freitag durchaus stolz und zufrieden nach Mannheim fahren.Ein dritter Platz auf Anhieb war und ist für den FVO mehr als nur eine Hausnummer. Die App hat inzwischen eine derart positive Eigendynamik entwickelt, die in diesem Umfang nicht vorhersehbar war. Schon allein die Tatsache, dass in den letzten Monaten immer wieder Anfragen von neugierig gewordenen Nachwuchsfußballern oder deren Eltern eintrafen, die sich zumindest einmal über den Verein und die eventuellen Spielmöglichkeiten informieren wollten, spricht für sich. Damit bestätigt sich auch das eigentliche Ziel: Mit seiner App hält der FVO Anschluss zur Jugend, sucht das Gespräch mit ihr oder versucht sie damit einfach nur anzusprechen.

Es war ein besonderer Tag für den Deutschen Fußball-Bund. Erst am Vormittag wurde auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt die neue Verbandsspitze um Präsident Reinhard Grindel gewählt und bereits am Abend nahm der neu gewählte DFB-Präsident dann zusammen mit Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius an der Feierstunde in Mannheim teil. "Ich bin gerade heute ganz besonders gerne nach Mannheim gekommen, um mit meiner Anwesenheit zu dokumentieren, welch großen Stellenwert dieses beeindruckende, ehrenamtliche Engagement der Vereine für unseren Verband hat", betonte Reinhard Grindel.

Prominente Gästeschar

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In Anwesenheit von über 100 geladenen Gästen, darunter Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg sowie den Fußball-Größen Uwe Seeler, Otto Rehhagel, Horst Eckel und zahlreichen weiteren Persönlichkeiten aus Fußballsport und Gesellschaft, wurden die Preise verliehen.

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In der erstmals ausgelobten Kategorie "Fußball Digital" machte zwar mit dem VfL 08 Vichttal ein Verein aus dem Fußball-Verband Mittelrhein das Rennen, aber der Badische Fußballverband dürfte mit dem dritten Platz für den Fußballverein Oberlauda auch mehr als zufrieden sein.

Die Auszeichnung geht immerhin an einen kleinen, ländlichen Verein und das symbolisiert auch irgendwie eine solide Vereinsbasis, vorbildliches Engagement der Verantwortlichen und einen besonderen Draht zur Jugend. Die Laudatio hielt der SAP-Vorstand Bernd Leukert, der die Nutzung neuer digitaler Technologien und Möglichkeiten besonders hervorhob.

Für Christoph Don und Marco Kuhn war dies ein Abend, der sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben dürfte. Sie sind mit neuen Ideen und interessanten Kontakten zurückgekehrt und haben sicher schon das eine oder andere neue Projekt in der Hinterhand.

Zusätzlich zum jeweiligen Geldpreis erhielten alle 13 Preisträger einen Hard-/Softwaregutschein in Höhe von 1000 Euro. erha

Freie Autorenschaft Freier Mitarbeiter seit etwa 40 Jahren, hauptsächlich für den örtlichen Bereich des Lauda-Königshöfer Stadtteils Oberlauda. Weiterhin als Berichtverfasser für die "Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal" (Musikschule Lauda mit den Mitgliedsgemeinden Lauda-Königshofen, Boxberg-Wölchingen und Grünsfeld). Im Bereich des Badischen Chorverbands bin ich für den Sängerbund Badisch-Franken (ca 80 Vereine, Altkreis Tauberbischofsheim, Randgebiete Hohenlohekreis, Neckar-Odenwaldkreis und Kreis Heilbronn) als Pressereferent tätig. Beiträge von mir wurden auch schon in den Verbandsorganen des BFV (Im Spiel) und DFB veröffentlicht und als Ergebnis davon erhielt der Fußballverein Oberlauda vom DFB/Sepp-Herberger-Stiftung im vergangenen Jahr den 3. Preis in der Rubrik "Fußball Digital".