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Gerlachsheimer Herrenberg

„Noch ist nicht alles geklärt“

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dib
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Lauda-Königshofen. Für eine Debatte bei den Gemeinderäten sorgte ein Leserbrief in den FN und auch die Äußerung eines Gerlachsheimers bei der Sitzung des Gremiums. Josef Seubert hatte moniert, dass ein Schotterweg in den Weinbergen des Gerlachsheimer Herrenberg aufgeschüttet worden sei und Winzer dadurch nicht mehr an ihre Grundstücke gelangen könnten. Er sprach davon, dass auch ein unterhalb des Weges befindliches Biotop zerstört worden sei.

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Hubert Segeritz, der in Vertretung von Bürgermeister Dr. Lukas Braun die Sitzung leitete, schlug einen Vor-Ort-Termin mit allen Beteiligten vor, um die Stelle selbst in Augenschein zu nehmen.

Marco Hess (CDU) sprach von einer „cleveren Mischung mit Halbwahrheiten und Behauptungen“, um dem Winzer zu schaden. Der habe das Gespräch mit Seubert gesucht. Kritisiert wurden auch die FBL und die SPD/FB, die vor einigen Monaten an den Bürgermeister einen ausführlichen Fragenkatalog über die Vorgänge auf dem Herrenberg gerichtet hatten. Deren Beantwortung fand FBL-Fraktionssprecher Reinhard Vollmer „eher dürftig“. Konkretes zu den Inhalten fiel allerdings nicht. Ein Stein des Anstoßes war unter anderem, dass der Erdaushub für den Bau der Bodenaufbereitungsanlage im Gewann „Pfützenäcker“ auf den Weinberg im Herrenberg gebracht wurde. Siegfried Neumann (SPD/FB) mahnte, dass es Entwicklungen gegeben habe, die von vielen nicht akzeptiert würden. Sie hätten letztlich ihre Sorgen eingebracht. Und auch er fand: „Noch ist nicht alles geklärt.“ dib

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