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Laudaer Weinfest - Zuschauer und Teilnehmer hatten viel Spaß beim Büttenlauf

Nasses Vergnügen bei heißen Temperaturen

Von 
Matthias Ernst
Lesedauer: 

Lauda. Der Büttenlauf auf dem Laudaer Weinfest war bei großer Hitze ein ziemlich nasses Vergnügen.

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Eine hervorragende Idee hatte die Becksteiner Feierwelt für das Weinfest in Lauda. Ein Wettbewerb im „Büttentragen“ sollte Spaß und Freude für die zahlreichen Besucher des Weinfestes bringen. Am Sonntagmittag fand das außergewöhnliche Rennen an der „Feier & Wein-Bühne“ in der Rathausstraße statt.

Die Tradition des Büttenlaufs ließ man beim Weinfest in Lauda wieder aufleben. Zuschauer und Teilnehmer hatten bei den hohen Temperaturen ihren Spaß. © Kraus

Mit sogenannten „Bütten“ oder „Butten“ werden seit Jahrhunderten im Herbst in Weindörfern die reifen Trauben aus dem Weinberg mit reinster Muskelkraft transportiert, um die Trauben anschließend zur Kelter zu bringen.

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Bei Büttenlauf in Lauda ging es darum, mithilfe von Bütten das Wasser von einer Einfüllstation zu einer Endstation zu transportieren. Dabei gab es insgesamt vier Stationen, die Einfüllstation, bei der der erste Teilnehmer einer Gruppe mit einem Eimer das Wasser aus einer Kelte in die Bütte füllen musste. Hier war viel Kraft gefragt.

Bei der Übergabe an der zweiten Station wurde das Wasser des ersten Läufers in die Bütte des zweiten übergeben, ohne viel Flüssigkeit zu verlieren. Auf dem Weg zur Übergabestation mussten verschiedene Aufgaben und Hindernisse überwunden werden, was manchen Teilnehmern nicht leicht fiel.

Bei der vierten und letzten Station schließlich wurde das übriggebliebene Wasser durch eine kleine Öffnung in ein Fass gefüllt. Das Fass mit dem höchsten Wasserstand hat dann gewonnen.

Doch gewonnen hatten alle Teilnehmer an diesem Tag, konnten sie mit dem kühlen Wasser wenigstens etwas Ausgleich für die heißen Temperaturen schaffen.

Bei knapp 35 Grad traten insgesamt acht Mannschaften und ein spontanes, internationales Team aus zwei Amerikanern und einem Norweger an. Für die Stadt Lauda-Königshofen fungierten CDU-Fraktionsvorsitzender und Stadtrat Marco Hess sowie Stadtrat Dominik Martin beim Messen der Pegelstände in den Wasserboxen als Schiedsrichter.

Der Becksteiner Ortsvorsteher Philipp Hahn übernahm die Moderation. Die zahlreichen Besucher wurden sichtlich gut unterhalten und hatten ihren Spaß an der Veranstaltung, die im kommenden Jahr bestimmt eine Neuauflage erleben wird.

TV Sachsenflur siegte

Bei der großen Siegerehrung auf der Bühne der Becksteiner Feierwelt wurden nicht nur die Sieger beklatscht, sondern alle Teilnehmer, die sich nach den Strapazen des Laufes schon wieder erholt hatten.

Sieger beim Jugendlauf (U 16) wurde die Jugendfeuerwehr Löffelstelzen mit einer Füllhöhe von 32 Zentimetern vor der Jugendfeuerwehr Lauda-Königshofen (27 cm)

Bei den Erwachsenen holte der TV Sachsenflur mit einer Füllhöhe von 42 Zentimeter den Sieg. Der zweite Platz ging an HG Keiler 2 (39 cm) knapp vor der Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Lauda und der „Laudemer Saufkompanie“ (je 38 cm). Auf den Plätzen folgten KJG Lauda (34 cm), „Die besten Vollen“ (30 cm).

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