Oberlaudaer „Rootzen“ - Kindersitzung sorgte beim Narrensamen für große Begeisterung Nachwuchs auf dem Vormarsch

Von 
Reinhard Haas und Reinhard Haas
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Jede Menge Kinder auf der Bühne. © Reinhard Haas, Reinhard Haas

Oberlauda. Der Nachwuchs ist bei den „Rootzen“ unaufhaltsam auf dem Vormarsch – und dass der jahrelang gepflegte und gehegte Narrensamen Früchte trägt, war bei der Kindersitzung am Fasnachtsdienstag nicht zu übersehen.

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Jonah Ebert meisterte die Begrüßung vorbildlich. Gelernt ist gelernt – und das erste „dreifach-kräftige Rootze Helau“ rutschte schon richtig leicht über die Lippen. Fehlte eigentlich nur noch das Prinzenpaar und, wie schon bei der Fremdensitzung, musste dabei Prinz Udo I. seine Prinzessin Nicole I. einen hochzeitsähnlichen Antrag machen: „Willst du meine Prinzessin sein?“ Die Zusage erfolgte zwar prompt, vorher mussten allerdings noch einige Missverständnisse ausgeräumt werden.

Das „Hasekühle“-Tanzmariechen Shamila Almestica stimmte danach meisterlich auf die nachfolgenden Tanzaufführungen ein. Die Kindergarde erklärte noch einmal, wie man erfolgreich Cowboy wird, die Jugendgarde freute sich über „School is out“, die Prinzengarde entführte mit dem Schautanz „Anastasia“ in das zaristische Russland und überzeugte mit dem Gardetanz. Dazu öffnete noch die Juniorengarde aus Grünsfeld die „Büchse der Pandora“, zur Freude der Zuschauer, ohne irgendwelche Nachwirkungen und mit Sirtaki-Einlagen, der „Rootzen“-Elferrat berichtete einmal mehr „aus der Gruft“ – und das zielte nicht unbedingt auf das Alter der Tänzer und die Schule Oberlauda sang zu Zumba-Melodien.

Wer immer irgendwann einmal in die Bütte wollte, jetzt hatte er die Möglichkeit. Sie stand allen Kindern offen – und von dieser Möglichkeit wurde ausgiebig Gebrauch gemacht. Ein Überraschungs-Ei war dies auf jeden Fall wer, die interne Nachwuchswerbung funktionierte einwandfrei.

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Der Kindergarten berichtete, auf der Gitarre vom Präsidenten begleitet, von einem Gespensterschloss mit all seinen unheimlichen Begleiterscheinungen. Aber Spaß hatten die Kinder dennoch dabei, denn es wurde vor allen Dingen gesungen und das steht ja im Kindergarten täglich auf der Tagesordnung.

Beim „Fliegerlied“ waren wieder einmal alle Kinder auf der Bühne, ohne sich gegenseitig zu behindern. Jannik Bamberger präsentierte sich als überzeugter Fußballer, dessen Herz für den FV Oberlauda schlägt – und er hatte trotzdem die Lacher auf seiner Seite.

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Polonaisen und Schunkler, maßgeschneidert von der Musikkapelle Oberlauda serviert, und Schokolade für alle Kinder rundeten das stimmungsvolle und heitere Programm ab.

Freier Autor Freier Mitarbeiter seit etwa 40 Jahren, hauptsächlich für den örtlichen Bereich des Lauda-Königshöfer Stadtteils Oberlauda. Weiterhin als Berichtverfasser für die "Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal" (Musikschule Lauda mit den Mitgliedsgemeinden Lauda-Königshofen, Boxberg-Wölchingen und Grünsfeld). Im Bereich des Badischen Chorverbands bin ich für den Sängerbund Badisch-Franken (ca 80 Vereine, Altkreis Tauberbischofsheim, Randgebiete Hohenlohekreis, Neckar-Odenwaldkreis und Kreis Heilbronn) als Pressereferent tätig. Beiträge von mir wurden auch schon in den Verbandsorganen des BFV (Im Spiel) und DFB veröffentlicht und als Ergebnis davon erhielt der Fußballverein Oberlauda vom DFB/Sepp-Herberger-Stiftung im vergangenen Jahr den 3. Preis in der Rubrik "Fußball Digital".