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Galerie „das auge“ - Werke von Rolf und Ramona Hamleh im Mai und Juni zu sehen

Massives Material für hochemotionale Darstellung genutzt

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irg
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Lauda. Harter Stahl und sprödes Eisen als Ausgangsmaterial für hochemotionale Darstellung – das geht doch gar nicht! Rolf und Ramona Hamleh beweisen das Gegenteil.

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Ihre genialen Werke sind im Mai und Juni in der Galerie „das auge“ zu sehen, wo sie der Kunstkreis Lauda-Königshofen präsentiert. Fasziniert steht man vor den ausdrucksvollen, trotz der massiven Bestandteile elegant und fragil wirkenden Figuren von Rolf Hamleh in sprechender Gestik, bewundert besonders die fein ausgearbeiteten Hände.

Bereits im Entree grüßt eine Doppelfigur die Eintretenden; ist es vielleicht Christopherus mit dem zum segnenden Weltenherrscher mutierten „Christkind“ aus der Heiligenlegende? Verkündet der Stab in seiner Hand mit dem kleinen Blatt an der Spitze die nie versiegende Hoffnung – wer weiß… Der edle Ritter Parsifal, gerüstet mit Schwert und Schild, wacht neben einem Fährmann – auch dieser könnte als Verkörperung aus der Sage gelten: Charon, der Totenfährmann auf dem Weg zum Hades.

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Feinheiten entdecken

Viel Beachtung verdienen die kleinen Figuren von Ramona Müller-Hamleh in der Vitrine; man sollte sie genau ansehen, um die Feinheiten zu entdecken. Auch das Material „Stein“ beherrscht sie meisterhaft; alleine ihre beiden Sandsteinwerke zeigen höchste Handwerkskunst. Dazu gibt es – weit mehr als nur farbliche Belebung für den gesamten Raum – mit Malerei kombinierte Metallbilder und raffiniert geschichtete Farbkompositionen. Die Ausstellung ist an allen Sonntagen im Mai und Juni nachmittags von 14 bis 18 Uhr geöffnet; mit etwas Glück können die Besucher auch die beiden Künstler selbst antreffen und einiges über Intention und Entstehung der in jeder Beziehung schwergewichtigen Werke aus erster Hand erfahren. irg

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