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VdK-Ortsverband - Nachdem sich niemand bereit erklärt hat, die Nachfolge von Sven Hock anzutreten

Manfred Schließer erneut Vorsitzender des VdK Wittighausen/Messelhausen

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Die Geehrten und Teile des neuen Vorstands mit Bürgermeisterstellvertreter Harald Ebert (Dritter von links) und Dieter Ilg, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands Tauberbischofsheim (rechts). © Peter D. Wagner

Wittighausen/Messelhausen. Der frühere Amtsinhaber und bislang Ehrenvorsitzende des VdK-Ortsverbandes (OV) Wittighausen/Messelhausen, Manfred Schließer, wurde bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“ in Unterwittighausen einstimmig wieder zum Vorsitzenden gewählt.

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Der zwischenzeitliche Vorsitzende Sven Hock, der 2018 Schließers Nachfolge angetreten hatte, war im September nach nur dreijähriger Amtszeit von diesem Posten ebenso zurückgetreten wie Simone Haase von ihrer Position als Schriftführerin.

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Manfred Schließer wurde bei der bislang letzten Jahreshauptversammlung im Mai 2019 per Urkunde des VdK-Landesverbandes Baden-Württemberg „in dankbarer Anerkennung der besonderen Leistungen um den Aufbau des Ortsverbandes und der Verdienste für den anvertrauten Personenkreis“ zum Ehrenvorsitzenden des OV Wittighausen/Messelhausen ernannt. Diesen Ehrentitel gab er jüngst wiederum zurück, um zunächst kommissarisch und jetzt nach durchgeführter Wahl offiziell erneut als Vorsitzender des OV zu fungieren.

Allerdings musste sich Manfred Schließer bei der jüngsten Jahreshauptversammlung gesundheitsbedingt kurzfristig durch den stellvertretenden Vorsitzenden Georg Rappert vertreten lassen, so dass die Wahl in seiner Abwesenheit erfolgte.

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„Leider kann ich keinen detaillierten Bericht abgeben, was zwischen Juni 2018 und Oktober 2021 im Ortsverband geschehen ist, da mir der in dieser Zeit fungierende Vorsitzende Sven Hock weder schriftliche noch digitale Unterlagen zukommen ließ“, bedauerte Rappert im Anschluss an ein Ehrengedenken für die verstorbenen Mitglieder. „Mit seiner Entscheidung, sich zum kommissarischen und jetzt wieder offiziell zum Vorsitzenden wählen zu lassen, will Manfred Schließer nochmals versuchen, den VdK-Ortsverband zu retten, was ihm viel mehr Wert wäre als der Titel des Ehrenvorsitzenden“, ließ er ebenfalls stellvertretend verlauten. Immerhin zähle der VdK-Ortsverband 128 Mitglieder, was eine beträchtliche Steigerung seit 2003 sei, als dem OV bei seiner Gründung 43 Mitglieder angehörten. „Wir wollen erreichen, dass dieser Ortsverband, von einer neuen Generation weitergeführt wird, und sind nach wie vor überzeugt davon, es mit Eurer Unterstützung doch noch zu schaffen“, bekräftigte Georg Rappert, der neben Kassiererin Ursula Scheuermann noch vom bisherigen Vorstand übrig geblieben war.

Eine trotz Corona positive Wirtschaftslage vermochte Ursula Scheuermann zu vermelden. Nachdem Bernhard Freitag in seinem Revisionsbericht eine einwandfreie Kassenführung bestätigt hatte, erfolgte einstimmig die Entastung des Vorstands.

In ihren Grußworten unterstrichen sowohl Dieter Ilg im Namen des VdK-Kreisverbandsvorsitzenden Kurt Weiland als auch Harald Ebert in Stellvertretung des Bürgermeisters Marcus Wessels die wichtige Rolle des VdK und stellten fest, dass er aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sei.

Bei den anschießenden Wahlen wurden Manfred Schließer wieder zum Vorsitzenden gewählt sowie Stellvertreter Georg Rappert und Kassiererin Ursula Scheuermann ebenso einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zudem übernimmt Scheuermann zusätzlich die Aufgaben der Schriftführerin.

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Kassenprüfer bleibt Bernhard Freitag und Frauenvertreterin Hedwig Wolfert. Beisitzer sind wie zuvor Reinhold Zipf, Erwin Merkert, Friedrich Hauptmann, Erich, Wohak und als Schwerbehindertenvertreter Günter Beigel.

Für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Simone Haase, Margot Hees, Else Hussy, Regina Jörg, Angelika Wohak, Alois Ziegler und Andreas Zorn. Für zehn Jahre aktives Engagement im Vorstand erhielten Bernhard Freitag, Georg Rappert und Reinhold Zipf eine goldene Ehrennadel.

„Es ist nicht nur kurz vor, sondern bereits zehn nach zwölf. Wenn sich in den nächsten zwei Jahren niemand findet, den Vorsitz im VdK-Ortsverband Wittighausen/Messelhausen zu übernehmen und fortzuführen, muss der Ortsverband aufgelöst werden“, gab Georg Rappert abschließend mit einem entsprechenden Appell zu bedenken.

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