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Katholische Frauengemeinschaft - Thea Hammel und Manuela Hertlein bilden das künftige Führungsduo / Pilgerinnenweg geplant

Main-Tauber-Kreis: Wechsel im kfd-Vorstandsteam vollzogen

Die katholische Frauengemeinschaft im Dekanat hat ein neues Vorstandsteam. Thea Hammel und Manuela Hertlein übernehmen die Führung.

Von 
Diana Seufert
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Das Vorstandsteam der katholischen Frauengemeinschaften im Dekanat Tauberbischofsheim steht unter einer neuen Leitung: Thea Hammel (rechts) übernahm das Amt von Ursula Schaller, die acht Jahre an der Spitze stand. Manuela Hertlein (Dritte von links) gehört ebenfalls dem neuen Führungsduo an. Die ausscheidenden Frauen wurden bei einer Dekanatsversammlung verabschiedet. © Seufert
Den Glauben auf vielfältige Weise erfahren, das wollen die Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaften Deutschlands (kfd). Die Vertreterinnen der unterschiedlichen Gruppen im Dekanat Tauberbischofsheim trafen sich jüngst in der Klosterkirche Heilig Geist in Gerlachsheim, um das bisherige Leitungsteam offiziell aus dem Amt zu verabschieden. Mit Thea Hammel (Assamstadt) und Manuela Hertlein (Klepsau) übernimmt ein Duo künftig die Vorstandsarbeit der Gruppen, die zwischen Krautheim und Freudenberg beheimatet sind. Mehrere Anläufe waren aufgrund der Corona-Krise für dieses Treffen im besonderen Ambiente der Klosterkirche nötig.
Silvia Kirchhof sorgte mit ihren Chansons für einen musikalischen Höhepunkt. © Diana Seufert

Main-Tauber-Kreis/Gerlachsheim. Nach der Begrüßung durch Thea Hammel und Manuela Hertlein stimmte Regina Köhler, Frauenreferentin bei der Diözesanstelle Odenwald-Tauber, mit einem geistlichen Impuls auf den Abend ein. „Zusammenhalten, aufeinander zugehen, ohne uns zu nahe zu kommen, und darauf pochen, dass unsere Herzen pochen für das Leben, für einander und für die kfd“ gab sie den Frauen mit auf den Weg.

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Die Frauenreferentin übernahm zusammen mit Pater Joachim Seraphin in Vertretung von Dekan Gerhard Hauk die Verabschiedung der langjährigen Vorstandsfrauen. Zwar seien die Wahlen schon im vergangenen Herbst durchgeführt worden, durch Corona habe der Wechsel bisher aber nicht offiziell erfolgen können. Das wurde nun nachgeholt. Köhler würdigte die Verdienste von Roswitha Häffner, Monika Rapp, Thea Hammel, Ulrike Gall und Ursula Schaller.

Leidenschaft für kfd-Themen

Seit 2008 war Ursula Schaller im Team und hatte 2012 den Vorsitz übernommen. Sie habe sich um den Schriftverkehr gekümmert und sei immer mehr in die Rolle als Verbandsfrau hinein gewachsen. Auch wenn sie aus dem Vorstandsteam ausscheide, ende das Engagement für die kfd nicht, würdigte Köhler die langjährige Vorsitzende und ihre Leidenschaft, die sie für die Frauen im Dekanat eingebracht habe.

Zehn Jahre war Ulrike Gall dabei. Köhler lobte deren Kreativität, Ideenreichtum und Inspiration. Der Dank für das Herzblut in Sachen Frauenarbeit ging nicht nur an sie, sondern auch an Roswitha Häffner und Monika Rapp, sie seit 2016 im Vorstandsteam waren. „Die Frauen und die Frauenarbeit liegen euch am Herzen, ihr brennt für die Themen des Verbands“, so Köhler. Sie verwies auf Ökumene, Klimabewusstsein und auch auf das Einsetzen für ein Weiheamt für Frauen.

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Alle Ausgeschiedenen erhielten ein Präsent. Pater Seraphin dankte allen für das Engagement zum Wohl der Frauengemeinschaft im Dekanat und wünschte ihnen, auch weiterhin stark im Glauben verwurzelt zu bleiben.

Seit zehn Jahren dabei ist die stellvertretende Vorsitzende Thea Hammel, die auch weiterhin die Vorstandsarbeit mittragen wird. Sie habe in verschiedenen Bereichen Verantwortung übernommen, Netzwerke geschaffen und Ideen entwickelt, betonte Regina Köhler. Besonders hob sie die Dankeschön-Veranstaltungen für die Verantwortlichen in den lokalen Gruppen hervor. Köhler freute sich, dass mit Thea Hammel eine sehr erfahrene Vorstandsfrau weiter mache. Neu im Team ist Manuela Hertlein.

Oasentag statt Quellenwoche

Eine Ehrung ging auch an Eva Maria Rupp (Assamstadt) und Maria Lippert (Impfingen). Sie gehören zum erweiterten Vorstandsteam und kümmern sich um die Quellenwochen und „Frauen in Not“. „Solche Frauen wie euch braucht die kfd“, so das Fazit von Regina Köhler.

Einen Ausblick auf die Aktivitäten gab es anschließend vom künftigen Führungsduo. Die Quellenwochen werde es nicht mehr geben, aber man überlege einen Oasentag für die Frauen anzubieten. Verwiesen wurde auch auf die nächste Dekanatsversammlung im Oktober. Und es könnte bald ein neues spirituelles Angebot für die ehrenamtlichen Gruppen der kfd geben: ein Pilgerinnenweg, der aber für alle Interessierten offen sein soll. Ursula Schaller und Ulrike Gall stellten das Projekt vor, das man in der Seelsorgeeinheit Krautheim/Ravenstein/Assamstadt umsetzen will. Pandemiebedingt werde viel gewandert, erklärte die beiden Frauen. Das will man mit spirituellen Impulsen im Freien und mit 16 Stationen für die Orte der Seelsorgeeinheit verbinden. Im Mittelpunkt sollen die Themen Schöpfung bewahren, Friede, Gerechtigkeit und Ökumene stehen. Die beiden hoffen nun auf die Kreativität der einzelnen Gruppen. Träger des Wegs, so Thea Hammel, werde die kfd im Dekanat. Unterstützung dafür gebe es bei der Diözesanstelle und vom Dekanat. „Ein solcher Weg wäre einmalig in der gesamten Diözese“, so Hammel.

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Musikalisch umrahmt mit Chansons über die Liebe und die vielen Facetten des Lebens wurde der Abend von Sängerin Silvia Kirchhof und ihrem Mann. Mal keck, mal frech, mal nachdenklich, aber immer stimmgewaltig, nahm die Sängerin mit ihrer warm-verruchten Altstimme die Frauen mit auf eine musikalische Zeitreise zu den Comedian Harmonists oder Couplets von Otto Reuter. So sorgte sie für Begeisterung bei den Teilnehmerinnen der kfd-Dekanatsversammlung.

Redaktion Hauptsächlich für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim im Einsatz

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