AdUnit Billboard
Tauberstraße in Lauda - Startschuss für den Abriss der Gebäude des Zerlegebetriebs erfolgte im April

Lauda: Südfleisch-Areal weicht Einkaufspark

Auf dem ehemaligen Zerlegebetrieb soll ein Einkaufszentrum entstehen. Noch klafft allerdings eine Baulücke.

Von 
Diana Seufert
Lesedauer: 
Der ehemalige Zerlegebetrieb von Südfleisch wurde platt gemacht. Hier soll 2022 „Einkaufspark Tauberbrücke“ entstehen. © Diana Seufert

Lauda. Der Eingang in die Stadt Lauda wird komplett umgekrempelt und soll in den nächsten Jahren ein ganz neues Gesicht erhalten. Dazu musste ein markantes Gebäude in der Tauberstraße weichen: Südfleisch.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Die Bagger und Baumaschinen haben in der Tauberstraße ganze Arbeit geleistet. Mit schwerem Gerät wurde im April damit begonnen, das Areal des ehemaligen Südfleisch-Zerlegebetriebs platt zu machen und die unterschiedlichen Gebäude abzureißen. Nach dem Abbruch wurde das Gelände höhengleich angeglichen, um die künftige Bebauung zu ermöglichen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Entstehen soll dort ein „Einkaufspark Tauberbrücke“, wie Investor Allobjekt den geplanten Neubau von mehreren Märkten bezeichnet. Im nächsten Frühjahr soll der Spatenstich für das Projekt erfolgen. Auf der 7300 Quadratmeter großen Fläche des früheren Fleischzerlegebetriebs soll die Aufenthaltsqualität im Vordergrund stehen. Damit werden das Gelände grundsätzlich aufgewertet und der Einzelhandelsstandort Lauda gestärkt.

Geplant sind der Neubau eines Lebensmitteldiscounters. Daneben sind verschiedene Fachmärkte vorgesehen, wie ein Schuhgeschäft und ein Bekleidungsmarkt. Direkt am Kreisel will die Volksbank eine Filiale einrichten, in der auch Bankgeschäfte möglich sind. Zudem soll ein gastronomisches Angebot einen Anreiz zum Verweilen bieten.

Konzept befürwortet

Bürgermeister Dr. Lukas Braun und die Gemeinderäte befürworteten das neue Konzept. „Es wird einen guten Mix geben, der die Frequenz in der Tauberstraße steigern kann“, gab sich der Rathauschef bei der Vorstellung des Projekts im Gemeinderat überzeugt. Es entstehe dadurch etwas Besseres und Attraktives als vorher, waren sich die Bürgervertreter einig.

Damit kann man wohl endgültig einen Schlussstrich ziehen unter eine für die Stadt nicht immer rühmliche Angelegenheit. Die Kommune hatte das Vorkaufsrecht für das Areal geltend gemacht, was einen jahrelangen Rechtsstreit nach sich gezogen hat. Die Firma Taubertaler Fleisch und Wurst war in mehreren Instanzen unterlegen und zog im Januar aus den Gebäuden aus. Damit war der Weg zum Abriß frei.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Gleichzeitig kann sich auch das „Tauber Center“ vergrößern. Der Gemeinderat hatte grünes Licht gegeben.

Mehr zum Thema

Tauberstraße

Lauda: Einkaufspark Tauberbrücke kann kommen

Veröffentlicht
Von
Diana Seufert
Mehr erfahren
Ehemaliger Zerlege- und Produktionsbetrieb

Südfleisch-Areal in Lauda wird platt gemacht

Veröffentlicht
Von
Diana Seufert
Mehr erfahren
Gemeinderat stimmt Planungen zu

Einkaufsstandort in Lauda weiter stärken

Veröffentlicht
Von
Diana Seufert
Mehr erfahren

Redaktion Hauptsächlich für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim im Einsatz

Thema : Das Jahr 2021 in der Region Odenwald-Tauber

  • Corona-Pandemie Landrat Christoph Schauder: Impf-PS nur durch Selbsthilfe möglich

    „Seit 22 Monaten sind wir im Sieben-Tage-Betrieb in der Pandemiebekämpfung.“ Landrat Christoph Schauder war von Anfang an dabei. Als Erster Landesbeamter leitete er den Arbeitsstab Corona, als Landrat trägt er die volle Verantwortung.

    Mehr erfahren
  • Energiewende Main-Tauber-Kreis: Wieviel Photovoltaik verträgt die Fläche?

    Immer mehr Gemeinderäte im Kreis mussten sich im vergangenen Jahr mit Bauanträgen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschäftigen. Diese Sparte bei den Erneuerbaren Energien stieß jedoch nicht überall auf uneingeschränkte Zustimmung.

    Mehr erfahren
  • Bürgermeisterwahlen 2021 Setzt sich Generationswechsel in den Rathäusern im Main-Tauber-Kreis fort?

    Grünsfeld, Wittighausen, Boxberg, Ahorn, Weikersheim – in fünf Kommunen des Kreises fanden im zu Ende gehenden Jahr Bürgermeisterwahlen statt. In zwei Fällen wurden die Amtsinhaber mit überwältigender Mehrheit von mehr als 85 Prozent für acht weitere Jahre bestätigt, in den drei anderen Gemeinden haben drei junge Kommunalpolitiker die Nachfolge dreier erfahrener Rathauschefs übernommen und wollen deren erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Bürger fortsetzen. Joachim Markert in Grünsfeld (hier gab es lediglich einen Dauerkandidaten als Mitbewerber) und Marcus Wessels in Wittighausen hatten frühzeitig ihren Hut in den Ring geworfen – und schlussendlich auch keinerlei Probleme, an die ersten acht Amtsjahren eine weitere Legislaturperiode dranzuhängen. Die Zustimmung der Bürger war jeweils sehr hoch und gilt für beide Rathauschefs als positive Basis für die kommenden Jahre. {element} Anders gestaltet sich die Situation in den weiteren Kommunen, in denen gewählt wurde. Dort weht in den Verwaltungen ein frischer Wind. Die Bürger setzten voll und ganz auf einen Generationswechsel – ein Trend, der in vielen Gemeinden in der Region erkennbar ist. {furtherread} Mit Benjamin Czernin, der in Ahorn einen Gegenkandidaten hatte, hat das jüngste Gemeindeoberhaupt im Kreis seine Arbeit aufgenommen. Nur wenig älter ist die Boxberger Bürgermeisterin Heidrun Beck, erste Frau an der Spitze Verwaltung in der Umpfertalstadt. Und auch in Weikersheim folgt auf Klaus Kornberger mit Nick Schuppert ein junger Rathaus-Chef. Ein Trend, der bald noch mehr Schule macht?

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1